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Institut Manfred Hämmerle

Worin bei Weiterbildung investiert wird


Kategorie: Handel, Industrie
16.04.2019 von Karl Stiefel

Wer welchen Teil des Fortbildungs-Budgets abbekommt, hat Konferenz- und Seminar-Veranstalter imh analysiert.


509 Personen quer über alle Hierarchieebenen wurden vom Institut Manfred Hämmerle befragt, wie in Bildungsprogramme investiert wird. Das Fazit: Je höher die Beschäftigten in der Hierarchie stehen, umso mehr Geld gibt es für Schulungen. Insgesamt steigen die Bildungsbudgets an, doch werden diese nicht gleichmäßig verteilt. 36 % der Vorstände und Geschäftsführer planen drei oder mehr Weiterbildungsver­an­staltungen zu besuchen, auf der Mitarbeiterebene sind das nur 21,5 %. Bereichs- und Abteilungsleitern liegen hingegen mit 28,7 % dazwischen. Im Gesamtdurchschnitt werden jährlich von 31,6 % der Befragten zwei Fortbildungen besucht.

Entsprechend wichtig werden Schulungen von den jeweiligen Gruppen angesehen. Als "sehr wichtig" oder "wichtig" nehmen sie 71,9 % aller befragten Vorstände und Geschäftsführer wahr. Bei Bereichs- und Abteilungsleitern sind es 51,3 %, bei den Mitarbeitern 40,1 %.

Genereller Fortbildungs-Trend ist das "blended learning" - die Kombination von klassischen und digitalen Lernhilfen. 83 % aller Befragten sehen diese zweigleisige Methode als "Standard in den nächsten 5 Jahren" - dem entgegen stehen 6 %, die ausschließlich auf digitale Mittel setzen und 8 %, die nur an analoge Weiterbildungen glauben.

Beim imh Weiterbildungsindex (WEBI) liegt Österreich aktuell bei 56 von 120 möglichen Punkten - ein Anstieg von 2,4 Punkten. Die Bewertungskriterien sind der Stellenwert von Weiterbildung, die Anzahl der geplanten Veranstaltungsbesuche und die Veränderung des Bildungsbudget.

Hier finden Sie die gesamten Ergebnisse der Befragung.

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