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Zalando will 600 Stores zu Partnern machen


Kategorie: ecommerce, Handel
02.11.2018 von Manuel Stenger

Der Onlinehändler setzt damit auf „Connected Retail“: Lieferungen sollen von stationären Partnern noch schneller erfolgen können.

Zalando setzt auf Connected Retail © Zalando
Zalando setzt auf Connected Retail © Zalando

Bis zum Jahresende will Zalando deutsche Kunden von 600 stationären Geschäften aus beliefern. Das verkündet das Unternehmen auf seiner Webseite und arbeitet damit weiter an seinem Ziel, eine vollkommen vernetzte Modewelt zu schaffen. „Wir haben begonnen, uns von einem Online-Retailer zu einer Plattform zu entwickeln. Eine Plattform als offenes Ökosystem, die sich vor allem darauf ausrichtet, alle relevanten Gruppen in der Modeindustrie zu verbinden und gemeinsam digital erfolgreich zu sein“, so Carsten Keller, Zalandos VP Direct-to-Consumer. Neben den Händlern und Marken möchte man aber auch Influencer, Kreative, Hersteller und Eigenmarken in dieses Netzwerk einspannen. Vor allem für Lieferungen am gleichen oder nächsten Tag sollen die stationären Händler eine flotte Zusendung möglich machen.

„Connected Retail ist längst ein zentraler Baustein der Zalando Plattform. 600 Stores zeigen bereits heute, dass über die Integration von Online- und Offline-Kanälen sehr positive Effekte für alle erreicht werden: Für den Kunden, für den Store-Manager und auch für Zalando. Wir werden das Modell deshalb über die kommenden Monate mit einer Vielzahl weiterer Partner ausrollen“, so Keller weiter. 2019 soll dieser Connected-Retail-Gedanke dann auch internationalisiert werden, die Niederlande erscheinen dem Vice President als möglicher erster Auslandsmarkt als günstig.

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