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Nach zehn Jahren an der Börse: Österreichische Post zieht Bilanz und feiert

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V.l.n.r.: Helmut Köstinger, Vorsitzender des Post-Zentralausschusses, Post-Generaldirektor Georg Pölzl, Die Presse-Wirtschaftsredakteurin Hedwig Schneid, Birgit Kuras, Ex-Vorstand der Wiener Börse und Finanzminister Hans Jörg Schelling. (Foto: Christian Husar/Österreichische Post)
V.l.n.r.: Helmut Köstinger, Vorsitzender des Post-Zentralausschusses, Post-Generaldirektor Georg Pölzl, Die Presse-Wirtschaftsredakteurin Hedwig Schneid, Birgit Kuras, Ex-Vorstand der Wiener Börse und Finanzminister Hans Jörg Schelling. (Foto: Christian Husar/Österreichische Post)

Am 31. Mai 2006 ging die Österreichische Post an die Wiener Börse und wagte nach den nationalen Postanbietern in Deutschland und den Niederlanden als drittes europäisches Postunternehmen diesen Schritt.

Die starke Nachfrage führte zu einer rund achtfachen Zeichnung des Angebotsvolumens von 31,5 Millionen Aktien. 5,4 Prozent des Angebotsvolumens wurden an die Mitarbeiter der Österreichischen Post zugeteilt.



Zum Anlass lud der Vorstand des Unternehmens in den Kursalon Wien und empfing rund 120 Gäste aus Politik und Wirtschaft. Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion mit Finanzminister Hans Jörg Schelling, Birgit Kuras, deren langjährige Ära als Vorstand der Wiener Börse gestern zu Ende ging, dem Vorsitzenden des Post-Zentralausschusses Helmut Köstinger sowie Post-Generaldirektor Georg Pölzl.



In den zehn Jahren konnte sich der jährliche Umsatz von 1,74 auf 2,5 Milliarden Euro um 38 Prozent steigern. Das EBIT wuchs von 123 auf 198 Millionen Euro an. Lag damals der Ausgabepreis einer Aktie bei umgerechnet 19 Euro, ist der Wert einer Aktie heute um 69 Prozent höher und macht 32 Euro aus.



Onlinehandel macht Verluste im Briefgeschäft wett



Eine Vielzahl von Faktoren haben das Geschäft der Post in den vergangenen Jahren verändert: Ging zu Beginn das Briefgeschäft aufgrund der E-Substitution zurück, konnte der Onlinehandel jedoch die Paketmengen in den vergangenen zehn Jahren um 70 Prozent steigern. 2015 wurden rund 80 Millionen Pakete geliefert. Ebenso wuchs die Anzahl der Post-Geschäftsstellen in der vergangenen Dekade um fast 17 Prozent.



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