Payment Festival 2019: Payment-Dienstleister ...
 
Payment Festival 2019

Payment-Dienstleister fordern mehr Kommunikation

Martin Horn
Die Gründer des PF19 mit der Payment Peer Group.
Die Gründer des PF19 mit der Payment Peer Group.

Im Rahmen der neuen Veranstaltung wurde ein Memorandum präsentiert, das einheitliche Marktregeln voranbringen soll.

Ende November fand das erste Payment Festival "PF19" im Wiener Semperdepot statt. Mit dabei waren 150 Vertreter aus dem Handel, von Banken, Startups und von Regulatoren. Ziel der Veranstaltung war es, die Bezahldienst-Interessensgemeinschaft zusammen zu bringen und deren Agenden abzugleichen.

Eine aus der Diskussion der Beteiligten entstandene Erkenntnis ist, dass auf europäischer Ebene zu wenig über die Regulatorien kommuniziert wird. Das - so die Veranstalter - ist ein Hindernis bei der Förderung des Wirtschaftsstandortes Europa. Um diesem Umstand entgegen zu wirken, wurde ein Memorandum mit folgendem Wortlaut präsentiert:

Payment ist zentrales Element für jede Volkswirtschaft und aktuell fundamentalen Veränderungen aufgrund der Digitalisierung unterworfen. Das zwingt zum Umdenken und eröffnet neue Möglichkeiten.
Die Europäische Union erlässt Regularien, die den Wirtschaftsraum stärken sollen. Diese Aktivitäten werden unzureichend kommuniziert und der Zweck und die Stoßrichtungen der Regelungen werden öffentlich nicht ausreichend dargestellt.
Im Sinne der gesellschaftlichen Verantwortung ruft die PF19 Peer Group dazu auf, dass die Politik und die Interessenvertretungen sich verstärkt den Kommunikations- und Gestaltungsaufgaben aus Regelungen der Europäischen Union widmen und so den Wirtschaftsraum stärken.
Die Payment Peer Group ihrerseits wird dazu beitragen, dass die entstehenden Chancen rascher erkannt und neue Geschäftsmodelle umgesetzt werden.

Unterschrieben wurde das Schriftstück von Gerald Gruber (Bunq), Max Jürschik (Kill the dragon) und Martin Sprengseis (mobilepocket), zusätzlich konnten die Teilnehmer des Payment Festivals die Erklärung unterzeichnen.
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