VÖA: Neue Interessensvertretung für kommunale...
 
VÖA

Neue Interessensvertretung für kommunale Abfallwirtschaft

MA48/Christian Fürthner
(v. l. n. r) Geschäftsführer Ferdinand Koch, 1. Vizepräsident Erich Ehrentraut, Präsidiumsmitglied Jürgen Wulff-Gegenbaur, Präsident Reinhard Siebhandl, Franz Saurwein (in Vertretung von Präsidiumsmitglied Reinhard Oberguggenberger), 2. Vizepräsidentin Alexandra Loidl
(v. l. n. r) Geschäftsführer Ferdinand Koch, 1. Vizepräsident Erich Ehrentraut, Präsidiumsmitglied Jürgen Wulff-Gegenbaur, Präsident Reinhard Siebhandl, Franz Saurwein (in Vertretung von Präsidiumsmitglied Reinhard Oberguggenberger), 2. Vizepräsidentin Alexandra Loidl

Mit Mitte Juni nimmt die "Vereinigung öffentlicher Abfallwirtschaftsbetriebe" offiziell ihre Tätigkeit in Österreich auf.

"Die VÖA versteht sich als Sprachrohr für die Leistungen und Anliegen ihrer Mitglieder sowohl in der Öffentlichkeit als auch auf Ebene der Verwaltung und Politik. Zudem wird sie sich aktiv in den Prozess der Gesetzgebung auf nationaler und europäischer Ebene einbringen", erläutert Geschäftsführer Ferdinand Koch die Zielsetzung der am 30. November 2020 gegründeten Interessensvertretung der kommunalen Entsorgungsbetriebe in Österreich. Derzeit zählt die VÖA 17 Mitglieder von Abfallbehandlung Ahrental bis zu Zemka, aber auch die MA 48 sowie Wien Energie, die Holding Graz Kommunale Dienstleistungen, Linz Service, die Salzburger Abfallbeseitigung, die Innsbrucker Kommunalbetriebe, die Städte Salzburg und St. Pölten und Umweltdienst Burgenland sind darunter.
Sie repräsentieren 5.000 Arbeitsplätze, einen Umsatz von 915 Millionen Euro und bedienen 4,7 Millionen Menschen in Österreich mit Leistungen wie Abfallvermeidung, Bewusstseinsbildung, Sammlung, modernsten Aufbereitungs-, Sortier- und Kompostieranlagen bis hin zu thermischen Behandlungsanlagen zur Erzeugung von Energie. "Wir stehen für moderne Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonendes Stoffstrommanagement, für Abfallvermeidung, Umwelt- und Klimaschutz. Für uns bildet die gesicherte Daseinsvorsorge für die Bevölkerung das oberste Prinzip", so VÖA-Präsident Reinhard Siebenhandl. "Wir werden nicht vom Grundsatz der Gewinnmaximierung, sondern von Kostendeckung, Effizienz in der Entsorgungssicherheit und Leistbarkeit geleitet. Wir sind zuallererst der Bevölkerung und dem Umweltschutz verpflichtet."
Umfrage zur Abfallwirtschaft am Wohnort
Zum Einstand präsentiert die VÖA eine Umfrage zur Zufriedenheit mit der Abfallwirtschaft am Wohnort (n=1.000). 86 Prozent schätzen demnach die Abfallversorgung als sehr gut beziehungsweise gut ein. Am besten schneiden die Altpapier-Sammlung, Restmüll-Sammlung sowie die Tätigkeit von Bauhof/Mistplatz/Altstoffsammelzentrum ab. Als Top-Eigenschaften werden Verlässlichkeit (83 %), Freundlichkeit (70 %) und Effizienz (70 %) angegeben. Zudem schätzen 87 Prozent der Befragten  Umwelt- und Klimaschutz als wichtig und genauso wichtig ein, wie eine funktionierende Infrastruktur. 81 Prozent sehen die Abfallwirtschaft zudem als krisensicher und als wichtigen Wirtschaftsfaktor.
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