ARA: Circular Economy Index sinkt weiter
 
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Circular Economy Index sinkt weiter

ARA AG/APA-Fotoservice/Schedl
Ursula Swoboda und Harald Hauke haben den Circular Economy Index 2021 präsentiert und sehen Handlungsbedarf.
Ursula Swoboda und Harald Hauke haben den Circular Economy Index 2021 präsentiert und sehen Handlungsbedarf.

Das von der ARA und der GfK erhobene Kreislaufwritschaft-Barometer liegt bei nur noch 50 von 100 Punkten.

Zum dritten Mal wurde der Index erhoben, wieder wurden 150 heimische Unternehmen gefragt, wie sie mit der Circular Economy umgehen und wie das Thema gesehen wird. Nach der ersten Bemessung 2019 gab es noch einen Wert von 55,9 Punkten, heute sind es genau 50. ARA-Vorstand Harald Hauke nennt den Grund dafür: "Es fehlt an Planungssicherheit. Einerseits fällt es vielen Unternehmen - besonders KMUs - schwer, in die Kreislaufwirtschaft zu investieren, wenn die wirtschaftliche Lage unsicher ist. Andererseits fehlen an vielen Stellen die rechtlichen Grundlagen für die Anwendung der Circular Economy." Als konkrete Beispiele werden genannt, wann eine Verpackung als recycelbar gilt, unter welchen Umständen Rezyklate enthalten sein dürfen und wie es mit der Exportierbarkeit solcher Verpackungen aussieht. Um solche hindernden Faktoren zu entfernen, brauche es "einen Blumenstrauß an Maßnahmen", wie es Hauke ausdrückt.

Ursula Swoboda, Commercial Director GfK Austria, zu den diesjährigen Trends: "Wir sehen, dass insgesamt mehr in die Circular Economy investiert wird, aber die Anzahl der investierenden Unternehmen sinkt. Besonders die kleineren Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern haben es hierbei schwer. 

Einen ausführlichen Artikel zu dem Circular Economy Barometer 2021 finden Sie im CASH-Nachhaltigkeits-Special, das am 7.12. mit der Dezember-Ausgabe von CASH erscheinen wird.

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