ARA: Entsorgung in Krisenzeiten
 
ARA

Entsorgung in Krisenzeiten

ARA/Kurt Keinrath

Ungeachtet der Umstände sorgen 100 ARA-Sammelpartner für die Rückführung von Wertstoffen.

Die heimische Entsorgungs-Infrastruktur erlebt gerade zwei Spitzen: Ostern und Homeoffice sorgen für mehr Abfall als sonst. ARA Vorstand Christoph Scharff dazu: "Wir alle verbringen mehr Zeit zu Hause. Dadurch fällt zum Teil mehr Abfall in den Privathaus-halten an als sonst. Mit zusätzlichen Abfallmengen ist rund um die Osterfeiertage zu rechnen. Wer weiterhin sorgfältig trennt, leistet einen erheblichen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz und sorgt dafür, Wertstoffe wieder zurück in den Kreislauf zu bringen."
In diesem zusammenhang bittet er darum, den Abfall platzsparend zu entsorgen, also Flaschen Zusammenzudrücken oder Kartons zu falten. Dadurch werden die Entsorgungsbetriebe entlastet und es sind mehr Kapazitäten für den Abtransport frei.

Schutzmasken können übrigens im Restmüll entsorgt werden. Abfälle von Corona-positiven Personen sollen übrigens gesondert gesammelt und im Restmüll entsorgt werden, da dieser anschließend in der Müllverbrennung landet.

Laut der ARA ist der Entsorgungsbetrieb nicht eingeschränkt. "Wir wollen jede Verpackung zurück", meint ARA Vorstand Werner Knausz mit einem Augenzwinkern und fordert zur gezielten Mülltrennung auf. Das Recycling soll über die 1,86 Millionen Sammelbehälter im Land und die 1,7 Millionen Haushalte, bei denen im gelben Sack gesammelt wird, möglichst einfach gemacht werden.
stats