ARA: Nah am Sammel-Rekord
 
ARA

Nah am Sammel-Rekord

ARA
Bei allen gesammelten Materialien gab es 2020 für die ARA mehr zu tun - bis auf den Papiermüll.
Bei allen gesammelten Materialien gab es 2020 für die ARA mehr zu tun - bis auf den Papiermüll.

Die ARA hat 2020 über eine Million Tonnen Verpackung und Altpapier von Österreichs Haushalten eingesammelt, damit liegt man nur ein Prozent hinter dem Vorjahr.

Im Mittelpunkt der Altstoff Recycling Austria stand die Umsetzung der EU-Ziele des Kreislaufwirtschaftpaketes. Dabei ist Österreich auf dem richtigen Kurs: Bei Glas ist mit 257.400 Tonnen ein Plus von 3,8 Prozent zu verzeichnen. Das Segment Metall legt ebenfalls zu – hier liegt das Sammelergebnis bei 30 900 Tonnen (plus 1,7 Prozent). Der Bereich Leichtverpackungen (überwiegend Kunststoffverpackungen) ist auf 179.800 Tonnen gewachsen, das ist ein Anstieg von 1 Prozent. Zurückzuführen ist dieses Plus laut der ARA unter anderem auf die Sammelumstellung in Wien, mit der gemeinsamen Sammlung von Plastikflaschen, Getränkekartons und Metallverpackungen. Einzig beim Papier wurde ein Rückgang verzeichnet: 612.000 Tonnen des Materials wurden gesammelt, ein Minus von 3,8 Prozent. Während der Anteil an Zeitungen dabei rückläufig ist, fallen vermehrt Kartonverpackungen an, was auf den wachsenden Onlinehandel zurückzuführen ist.

Die ARA Vorstände Christoph Scharff und Harald Hauke sagen zu diesen Zahlen: "Es ist nicht selbstverständlich, dass die Sammelbilanz für dieses besondere Jahr so erfreulich ausfällt. Gemeinsam mit dem starken Bekenntnis der Bevölkerung zur getrennten Sammlung sorgen wir dafür, dass wertvolle Rohstoffe wieder in den Kreislauf kommen. Das stärkt die heimische Wirtschaft und ist ein wichtiger Beitrag für aktiven Klimaschutz."

stats