BWB: Nach dem Shutdown kommen die Fusionen
 
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Nach dem Shutdown kommen die Fusionen

Die Bundeswettbewerbsbehörde beschäftigt sich mit den Folgen der Coronakrise auf die Marktkonzentration.

Mit dem Shutdown wurden viele Aspekte der heimischen sowie internationalen Wirtschaft ausgebremst - darunter auch die Anzahl der bei der BWB gemeldeten Firmenzusammenschlüsse. Während 2018 noch 481 Fusionen gemeldet wurden und es im Vorjahr 495 waren, wurden bei der Behörde bislang nur 190 Zusammenschlüsse eingereicht. Die BWB geht allerdings davon aus, dass diese Zahl in den kommenden Monaten massiv steigen wird, bedingt durch die "Shutdownfussionen".

In einem 31-seitigen Standpunkt wird festgehalten, dass wettbewerbsbelebende Zusammenschlüsse sich langfristig positiv auf die Gesamtwirtschaft auswirken. Daher heißt es in dem Schriftstück: "Daraus folgt, dass die österreichische Zusammenschlusskontrolle durch die Verhinderung von Marktmacht einen positiven Beitrag für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung unseres Landes leistet, auch vor dem Hintergrund der Covid-19 Krise in der Zusammenschlusskontrolle weiterhin nach objektiven Kriterien vorzugehen ist, und eine zusätzliche gesamtwirtschaftliche Beurteilung von Zusammenschlüssen nicht erforderlich ist. Davon unberührt bleiben die Instrumente des Kartellgesetzes."

Den gesamten Kommentar finden Sie unter diesem Artikel sowie auf der Seite der BWB, wo er auch auf Englisch erhältlich ist.

Standpunkt der BWB

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