Dachser: Mehr Laderaum für weniger Ressourcen...
 
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Mehr Laderaum für weniger Ressourcenverbrauch

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Dank ihres größeren Laderaums – bei ansonsten gleicher Länge und Breite - sind die neuen Megatrailer von Dachser vor allem auf Langstrecken wirtschaftlicher und ressourcenschonender als Standardauflieger.
Dank ihres größeren Laderaums – bei ansonsten gleicher Länge und Breite - sind die neuen Megatrailer von Dachser vor allem auf Langstrecken wirtschaftlicher und ressourcenschonender als Standardauflieger.

Die sukzessive Umstellung der Sattelauflieger in der Business Line European Logistics optimiert die Auslastung und verbessert gleichzeitig die Klimabilanz der Transporte.

Bei der Neuanschaffung von Sattelaufliegern setzt Dachser in Deutschland seit April 2021 ausschließlich auf sogenannte Megatrailer. Dank ihres größeren Laderaums – bei ansonsten gleicher Länge und Breite - sind diese vor allem auf Langstrecken wirtschaftlicher und ressourcenschonender als Standardauflieger. Bis 2027 soll die Umstellung in Deutschland mit insgesamt rund 680 neuen Megatrailern vollständig abgeschlossen sein. Auch in den 24 weiteren europäischen Ländern, in denen Dachser mit seiner Business Line European Logistics vertreten ist, wird der Austausch in den kommenden Jahren gestartet. Auf CASH-Nachfrage ist noch kein konkretes Datum für den Start in Österreich bekannt, eine Umstellung ist ab 2022 in den europäischen Logistikzentren bzw. Niederlassungen geplant.

Die sogenannten Megatrailer sind ebenso lang und breit wie ein Standardauflieger. Auch die Gesamthöhe bleibt unter der in Deutschland zulässigen Fahrzeughöhe von vier Metern. Sie verfügen allerdings über eine um 20 Zentimeter größere Innenhöhe, da die Ladefläche nur knapp 100 Zentimeter über der  Straßenoberfläche liegt. Das ergibt insgesamt 8 Kubikmeter mehr Laderaum. Bei Doppelstockverladung bietet ein Megatrailer Platz für 67 Euro-Paletten. Damit reicht er nahezu an einen Gliederzug mit zwei Wechselbrücken heran, der allerdings noch fünf Stellplätze mehr bietet und deshalb bei Dachser weiterhin bevorzugt zum Einsatz kommt.

"Der limitierende Faktor im Stückgutgeschäft ist in der Regel nicht das maximal zulässige Gesamtgewicht von 40 Tonnen, sondern das verfügbare Ladevolumen", erläutert Christian Schütz, Department Head Technics/Technical Purchase bei Dachser. "Mehr Laderaum bedeutet eine bessere Auslastung; beim Megatrailer sind das bis zu 18 Prozent. Das ist effizient und zudem gut für die Klimabilanz, da wir uns dadurch Fahrten sparen können."

Dachser hätte bereits vor 50 Jahren Pionierarbeit bei der Einführung der Wechselbrücke geleistet, die in Sachen Laderaumeffizienz weiterhin das Maß aller Dinge bleibe, ist Alexander Tonn, COO Road Logistics bei Dachser überzeugt: "Zusätzlich wollen wir jetzt in Europa auch der erste große Stückgut-Logistiker sein, der Megatrailer statt Standardauflieger einsetzt." Megatrailer sind in der Anschaffung zwar teurer, gleichen das aber im Einsatzzeitraum durch ihre größere Wirtschaftlichkeit aus, wie Tonn meint. "Darüber hinaus trägt dieser Fortschritt in der Prozesseffizienz zu unserer langfristig angelegten Klimaschutzstrategie bei."

Unterwegs für das Pariser Klimaabkommen

Dachser verfolgt eine langfristig orientierte Klimaschutzstrategie, die insbesondere auf effiziente Logistik und technische Innovationen setzt, um das 2-Grad-Ziel des Pariser Abkommens sowie die Klimaschutzziele der Europäischen Union und vieler weiterer Staaten mittel und langfristig zu erreichen. Dachser arbeitet dabei mit Kunden und Partnern zusammen, die ebenfalls aktiv den Wandel der Logistik hin zu Niedrig- und Null-Emissionstechnologien gestalten wollen. Dachser konzentriert seine Initiativen in Sachen Klimaschutz auf vier wesentliche Handlungsfelder: Prozess- und Energieeffizienz, Forschung und Entwicklung sowie Corporate Citizenship, also ein soziales und gesellschaftliches Engagement jenseits der direkten geschäftlichen Interessen des Unternehmens.

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