editel: Schluss mit Papierrechnungen
 
Editel/Nadja Nemetz
„E-Rechnungen senken nicht nur die Fehleranfälligkeit sondern auch den Arbeitsaufwand und den Papierverbrauch. Dadurch werden sowohl die Kosten als auch die Umweltbelastung erheblich minimiert“, analysiert Gerd Marlovits, Geschäftsführer des international agierenden Wiener EDI-Dienstleisters editel.
„E-Rechnungen senken nicht nur die Fehleranfälligkeit sondern auch den Arbeitsaufwand und den Papierverbrauch. Dadurch werden sowohl die Kosten als auch die Umweltbelastung erheblich minimiert“, analysiert Gerd Marlovits, Geschäftsführer des international agierenden Wiener EDI-Dienstleisters editel.

Der Deutsche Bund stellt auf elektronische Rechnungen um, davon sind auch österreichische Lieferanten betroffen.

Ab 18. April sollen deutsche Kommunen und Bundesländer gesetzlich verpflichtet werden, elektronische Rechnungen von ihren Lieferanten anzunehmen, bis 27. November soll die Verpflichtung vollständig greifen. Das heißt, auch für die Zulieferer aus Österreich ist es mit der Freiwilligkeit bald vorbei und technische Lösungen müssen noch schnell gefunden werden. Besonders betroffen sind laut editel heimische Lieferanten von Verbrauchsgütern, wie beispielsweise Reinigungsmitteln, Toilettenpapier oder auch Lebensmitteln, weil sie für gewöhnlich regelmäßige Lieferungen tätigen. Bei der Umstellung gelten allerdings sowohl für die Zulieferer als auch für die einzelnen Behörden in Deutschland unterschiedliche Fristen.
Die EU-Richtlinie für dieses Vorhaben stammt bereits aus dem Jahr 2014, wird aber erst jetzt in den Mitgliedstaaten vor zu umgesetzt. Der Kampf gegen COVID-19 ist dafür nicht der ausschlaggebende Grund, dennoch kommt die Maßnahme nicht ungelegen, gehen Papierrechnungen doch durch unzählige Hände.
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