EuroCis: Heute ist das neue Morgen
 
EuroCis

Heute ist das neue Morgen

Messe Düsseldorf / ctillmann

Zwar musste die diesjährige EuroCis in den Frühsommer verschoben werden, das Programm der Messe kann sich aber mehr als nur sehen lassen.

Es ist pure Vorfreude, die Elke Moebius - Project Director der EuroCis - bei der Präsentation der diesjährigen Themen versprüht. "In den vergangenen zwei Jahren haben sich extrem viele Innovationen angesammelt, die wir nun zeigen möchten", berichtet sie. Seit 2020 wurde seitens der Messe Düsseldorf viel experimentiert, besonders im Bereich der digitalen Events. Das Fazit von Moebius: "Digitale Messen sind nicht die Zukunft, aber eine bedeutende Ergänzung für die Vor-Ort-Veranstaltungen. Der persönliche Kontakt ist einfach nicht ersetzbar."

Genau diesen wird es vom 31.5. bis 2.6. bei der diesjährigen EuroCis geben. Besonders dabei ist der Mix der Aussteller: Erstmals wird es mehr internationale Firmen als deutsche geben. Der bisherige Höchststand von 2019 (13.927 Aussteller) wird nicht überboten, bislang sind 10.592 angemeldet. Das liegt am Fernbleiben einiger Aussteller aus China - die dortigen Quarantänebestimmungen machen internationales Reisen nach wie vor umständlich. Moebius spricht allerdings von einem "wirklich gelungenen Programm, bei dem viele neue Aussteller mit dabei sind." Besondere Schwerpunkte sind das Payment sowie die Konzepte der Seamless Stores, in denen online- und stationäre Angebote verschmelzen.

Etwas Kopfzerbrechen bereitet den Veranstaltern auch der Ukraine-Konflikt. Die Messe Köln verzichtet auf die Teilnahme von russischen Ausstellern, die Besucher von dort waren jedoch die viert meiste Nationalität der EuroCis. Trotz dieser Wermutstropfen mangelt es nicht an Highlights wie etwa der Start-up-Area, die mit 15 jungen Firmen frische Konzepte zeigt, oder der geführten Tour durch die Messe. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der EuroCis.

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