foodwatch: foodwatch Österreich legt los
 
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foodwatch Österreich legt los

Rita Newman
Das Team hinter foodwatch Österreich: Lisa Kernegger (links) und Heidi Porstner (rechts).
Das Team hinter foodwatch Österreich: Lisa Kernegger (links) und Heidi Porstner (rechts).

Mit Dezember nimmt die NGO ihre Arbeit auf und schaut der heimischen Lebensmittelbranche auf die Finger.

In Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ist foodwatch bereits vertreten, nun startet der Österreich-Ableger der Organisation für Konsumentenrechte. Die beiden Köpfe dahinter sind die Ernährungswissenschaftlerin Heidi Porstner und die Ökologin Lisa Kernegger, die gemeinsam bereits bei NGOs gearbeitet haben. Zum Start des rot-weiß-roten Ablegers sagen die beiden: "Wir freuen uns, foodwatch in Österreich heute der Öffentlichkeit zu präsentieren. Lebensmittelhersteller täuschen uns viel zu oft mit verheißungsvoller Werbung, locken mit vermeintlich gesunden Produkten und versprechen Dinge, die sie nicht halten. Wir wollen Unternehmen, Politikern und Behörden dazu bewegen, das zu ändern."

"Als Kernaufgabe sieht foodwatch das Aufdecken von irreführender Werbung rund um Lebensmittel. Das ist zwar seitens der EU verboten und trotzdem finden Hersteller immer wieder neue Wege, um uns mit ihren Produkten etwas vorzumachen. Deshalb braucht es foodwatch auch in Österreich: um die heimischen Konsumenten aufzuklären und die Player am Lebensmittelmarkt in die Verantwortung zu nehmen", so Kernegger. Um mit den Konsumenten in direkten Kontakt zu treten, wurde die Seite dasregtmichauf.at gestartet, auf der "Werbeschmähs" an foodwatch weitergeleitet werden können.

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