Glory: Self-Scan und -Checkout im Trend
 
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Self-Scan und -Checkout im Trend

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Das Whitepaper "Yes we (s)can" zeigt, wie die Kassenzone der Zukunft aussehen könnte.

Corona hat das Einkaufsverhalten im LEH auf viele Weisen beeinflusst, Hygiene ist dabei ein großer Faktor. Je weniger physikalische Berührungspunkte ein Kunde im stationären Handel mit der Ware oder der Einrichtung hat, umso geringer fällt das Infektionsrisiko aus. Zusammen mit dem Gewöhnungseffekt an den Online-Lebensmittelhandel gewinnen Self-Scan und -Checkout-Systeme daher an Relevanz. Der Cash-Management-Anbieter Glory hat zu diesem Thema ein Whitepaper veröffentlicht, in dem die wichtigsten Trends zusammengefasst sind.

Hierbei seien Unterschiede zwischen dem ländlichen und dem städtischen Raum zu beachten. Deutschland und Japan werden hier als Beispiele genannt: Einerseits sind im ländlichen Raum große Flächen nicht mehr rentabel, weil junge Menschen primär in die Städte ziehen; so ist der Anteil der Landbevölkerung in Deutschland auf einem historischen Tief angekommen. Auf der anderen Seite sind ältere Menschen weniger mobil. Mit fortschreitendem Alter wird es schwieriger, in das nächste Zentrum zum Einkaufen zu fahren. 24/7-Stores können hier eine sinnvolle Ergänzung zur Deckung des täglichen Bedarfs an frischen Produkten sein. Convenience-Ketten in Japan wie 7-Eleven setzen beispielsweise auf Automatisierung, da es in Zukunft aufgrund des demografischen Wandels schwieriger wird, ausreichend Personal zu finden, um das enorm dichte Netz an Convenience-Stores aufrechtzuerhalten.

Geraten wird zu einem Hybrid-Modell im Kassenbereich: Werden die Kundenströme auf bediente Kassen, Self-Checkout, Bezahlstationen, sowie Pre-Order und Shop-in-Shop-Stationen mit und ohne Bezahlmöglichkeit aufgeteilt, wird das Einkaufserlebnis beschleunigt und die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen erfüllt. Oder wie es im Whitepaper heißt: "Für Händler und Einkaufende bietet das Modell eine absolute Win-win-Situation: hohe Kundenzufriedenheit bei kürzeren Wartezeiten und wachsender Durchsatz ohne steigenden Personalbedarf an der Kasse."

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