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Infografik zeigt Hard Facts zur deutschen E-Commerce Logistik 2015

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Infografik: Internet World Messe
Infografik: Internet World Messe

In Deutschland wurden 2015 2,8 Milliarden Pakete durch die deutsche Kurier-, Express- und Paketbranche verschickt.

Davon sind laut Expertenschätzungen rund 1,3 Milliarden dem Onlinehandel zuzurechnen. Die Internet World Messe präsentiert nun die wichtigsten Kennzahlen der Logistik für Deutschland in einer Infografik.



Ein passender und gut funktionierender Lieferservice ist bei der Online-Bestellung ein wichtiger Baustein für Händler. Rund die Hälfte der Konsumenten bricht eine Bestellung ab, wenn der Lieferservice nicht ihren Erwartungen entspricht. Als negativ empfinden Kunden vor allem zu teure Portogebühren, zu lange Lieferfristen, fehlende Lieferzeitgarantien sowie das Fehlen der bevorzugten Lieferoption. Große Herausforderungen stellen von Händlerseite die Einhaltung der Lieferzeitversprechen und die Beschleunigung der Logistik-Prozesse dar.



Die meisten der Lieferungen in Deutschland erfolgen durch die Deutsche Post DHL. Der Dienst kann 73 der Paketvolumina auf sich vereinen. Unternehmen wie Hermes (12 Prozent) oder GLS Germany (7 Prozent) liegen weit dahinter.



Zehn Euro pro retournierten Artikel



Im Durchschnitt werden zwei bis drei Prozent der Pakete zurückgeschickt. Die Zahl der Retouren weicht im Modehandel deutlich vom Mittelwert ab: Hier liegt die Retourenquote bei 36 Prozent der Bestellungen bei mehr als 20 Prozent.



Im Schnitt kostet den Händler eine Retoure zehn Euro pro retournierten Artikel. Der Konsument wünscht sich bei der Lieferung vor allem, dass Retouren versandkostenfrei sind und Rücksendeetiketten vom Versender bereitgestellt werden. Ein verlängertes Rückgaberecht und die Möglichkeit, Retouren in Filialen abzugeben, sind den meisten Konsumenten dagegen weniger bis gar nicht wichtig.



Aktuelle Themen in Logistik & Fulfillment



Die Internet World Messe hat ebenfalls die derzeit wichtigsten und meist diskutierten Themen und Ideen im Logistikbereich ermittelt. Demnach können sich 55 Prozent der Befragten Same Day Delivery vorstellen, 35 Prozent One Hour Delivery. Eine Zustellung per Drohne ist noch für 16 Prozent der Befragten relevant, ebenso wie die Kofferraum-Lieferung für elf Prozent.



Gleichzeitig zeigt die Studie aber auch, dass etwa 53 Prozent der Befragten noch nicht bereit sind, für einen Service wie Same Day Delivery Mehrkosten aufzubringen – die taggleiche Nutzung würde nur im Falle des kostenfreien Angebots in Anspruch genommen.



Die wichtigsten Ergebnisse können Sie noch einmal in der unten angeführten Grafik ansehen. Für eine größere Darstellung steht die Grafik ebenfalls unter diesem Link zum Download bereit.



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