Klarna: Bezahlen mit dem Smartphone kaum gesc...
 
Klarna

Bezahlen mit dem Smartphone kaum geschätzt

helloolly - pixabay.com

Bei einer internationalen Studie des Payment-Anbieters Klarna zeigt sich, dass die Österreicher Mobile Payment sehr wenig nutzen.

9.000 Personen hat Klarna in den USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, Finnland und Schweden gefragt, wie sie gerne bezahlen. Dabei zeigte sich, dass kontaktloses Payment fast überall enormen Zuwachs erfahren hat - nur eben im deutschen Sprachraum nicht. Noch immer bevorzugen 47 Prozent der Österreicher Bargeld, nur Deutschland liegt mit 49 Prozent noch höher. In allen anderen untersuchten Ländern liegt dieser Wert unter 30 Prozent. Der Kartenzahlung sind in Österreich 41 Prozent zugeneigt, der zweitniedrigste Wert der Studie nur knapp vor Deutschland. Definitives Schlusslicht ist die Alpenrepublik beim Mobile Payment, welches von nur 7 Prozent der befragten Konsumenten hierzulande genutzt wird. In Australien und den Niederlanden sind es hingegen 17 Prozent der Kunden.

Eine demografische Analyse der Antworten zeigt, dass Frauen Bargeld mehr bevorzugen (49 %) als Männer (44 %). Entsprechend finden digitale Payment-Methoden bei Männern auch mehr Zustimmung (9 %) als bei Frauen (6 %). Kartenzahlungen sind hingegen gleich beliebt. Wenig überraschend ist, dass Bargeld bei den älteren Befragten beliebter ist als bei den jungen - doch selbst die hinken im internationalen Vergleich hinterher. Anders verhält es sich mit digitalem Payment: Je jünger die Befragten, umso höher die Zustimmung. Während 13 Prozent der 18- bis 25-Jährigen das Bezahlen mit dem Smartphone nutzen, sind es bei den 26- bis 35-Jährigen 9 Prozent. Interessant ist, dass nur 30 Prozent der 18- bis 25-Jährigen Kartenzahlungen bevorzugen. 

"Das vergangene Jahr hat die digitale Vernetzung im Alltag beschleunigt. Anhand unserer Studie müssen wir jedoch leider feststellen, dass sich viele Österreicher noch schwertun, neue, digitale Bezahlmöglichkeiten anzunehmen. Während viele andere Länder die Weichen für die Zukunft stellen, droht Österreich im internationalen Vergleich abgehängt zu werden. Eine Bevölkerung, die digitalen Technologien offen und interessiert gegenüber steht, ist auch Grundlage und Gradmesser der Innovationskraft eines Landes. Daher sehen wir jetzt auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Pflicht, den Austausch über die Chancen der Digitalisierung in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, um so mehr Offenheit für neue digitale Möglichkeiten zu schaffen", erklärt Cheng Chieh Chen, Country Lead Klarna Österreich.


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