Post AG: Flugblatt nach wie vor top
 
Post AG

Flugblatt nach wie vor top

Österreichische Post AG

Im Dialog Marketing Report 2021 der Post zeigt sich, dass gedruckte Werbemittel relevant bleiben.

Bereits zum achten Mal hat die Post analysiert, welche Werbekanäle genutzt werden. Zwar gehen 96 Prozent aller Kunden täglich online, ausgedient hat das klassische Prospekt deshalb aber noch lange nicht. Bei der Lese- und Weitergaberate haben Prospekte und Flugblätter die höchsten Quoten, die Lesedauer kann mit Newslettern problemlos mithalten. Außerdem haben Printsorten den Ruf, wenig störend, informativ und kaufanregend zu sein. Die Branche, bei der am meisten zum Flugblatt gegriffen wird, ist mit viel Abstand der LEH. 85 Prozent der Kunden informieren sich durch die Prospekte über Angebote rund um Lebensmittel, 71 Prozent lassen sich bei der Kaufentscheidung beeinflussen.

Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Brief & Finanzen der Österreichischen Post AG: "Die Medien- und Einkaufsvorlieben der Konsumenten haben in manchen Bereichen einen deutlichen Veränderungsprozess durchlaufen. Die Mediennutzung ist aufgrund der Einschränkungen im vergangenen Jahr vielseitiger geworden. Trotz des Digitalisierungstreibers Corona erzeugt gedruckte adressierte Werbepost bei Konsumenten nach wie vor den höchsten Wert an Verbundenheit mit Unternehmen."

Flugblatt-Fakten
94 % der Empfänger lesen Flugblätter
60 % halten Prospekt-Plattformen für nützlich und zeitgemäß
88 % nutzen regelmäßig Angebote aus Flugblättern
75 % nutzen Prospekt-Plattformen, um neue Angebote zu entdecken
79 % lesen Flugblätter aus Interesse an einer Warengruppe
57 % bewahren Flugblätter und Prospekte länger als zwei Tage lang auf
54 % finden Flugblätter informativ
10 % nutzen Push-Benachrichtigungen für Prospekt-Plattformen
74 % lesen Prospekte und Flugblätter mindestens 2 Minuten lang

Coronabedingt gab es einen Rückgang bei den Ausgaben im Werbe-Bereich: Das Budget schrumpfte um 10 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Der Großteil davon - 3,8 Milliarden - wurde für klassische Werbung wie etwa Anzeigen, TV-, Kino- und Radio-Spots, sowie Außenwerbung ausgegeben. 940 Millionen flossen in Aktivitäten mit Eventcharakter, 915 Millionen in Print (inkl. Prospekte) und 876 Millionen in digitale Werbung. Beim Print sind unadressierte Werbepostsendungen mit 306 Millionen Euro der größte Posten.

Zusammenfassend sagt Oblin: "60 Prozent der Touchpoints finden nach wie vor offline statt. Knapp die Hälfte der Handelsunternehmen sieht jedoch eine Omni-Channel-Strategie zur Verknüpfung von Offline- und Online-Kanälen als wichtig an. Auch auf Konsumenten*innen-Seite wird die persönliche Ansprache durchwegs positiv bewertet."

Wer den kompletten Dialog Marketing Report 2021 lesen möchte, findet ihn zum kostenlosen Download auf der Seite der Post.

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