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Weiteres Wachstum: Umsatz von Hermes steigt 2014 um 7 Prozent

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Screenshot: Hermesworld Newsroom
Screenshot: Hermesworld Newsroom

Das Unternehmen konnte seine globalen Umsätze um sieben Prozent steigern und im Geschäftsjahr 2014 2.230 Millionen Euro erwirtschaften. Großen Anteil daran hatte das europäische Paket- und Logistikgeschäft mit 530 Millionen Sendungen. Auch die Zahl der Mitarbeiter hat sich um 656 auf 12.470 erhöht.

Das Paket- und Logistikunternehmen Hermes vermeldet eine Umsatzsteigerung im Jahr 2014 um sieben Prozent. Demnach wurden 2014 2.230 Millionen Euro erwirtschaftet, im Jahr davor waren es 2.083 Millionen Euro. Insgesamt durchliefen 2014 über 530 Millionen Sendungen das europäische Hermes Distributionsnetzwerk. Dabei wurden in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Italien und Russland sieben Prozent mehr Sendungen als 2013 (496 Millionen)  verschickt. „Hermes wächst seit elf Jahren erfolgreich, insbesondere durch die frühzeitig begonnene internationale Ausrichtung. Diese setzen wir in Richtung Asien und Nordamerika weiter fort und werden zudem die geschäftlichen Möglichkeiten nutzen, die uns die digitale Transformation bietet“, sagt Hanjo Schneider, Vorstand der Otto Group für das Segment Service und Aufsichtsrat von Hermes Europe.



Zahl der Mitarbeiter steigt an



Ebenfalls wurde die Zahl der Mitarbeiter um 656 auf nun 12.470 erhöht. Ein Großteil der Neueinstellungen erfolgte in Großbritannien, wo Onlineshopping besonders beliebt ist. In Deutschland plant das Unternehmen, verstärkt kleine und mittelständische Distanzhändler als Kunden für das Paketgeschäft zu gewinnen.



Noch 2015 kommt „BorderGuru“



2015 will Hermes den Service „BorderGuru“ starten. Onlinehändler können ihre Waren leichter weltweit verkaufen und ausliefern. Für das neue Tool wird ein Shipping-Client in den Webshop der Auftraggeber integriert. Der Kunde wird über alle entstehenden Kosten, die etwa beim Zoll, dem Transport oder der Steuer anfallen, informiert. Ebenfalls wird der Versand- und Zahlungsprozess koordiniert.



Chinesischer Markt wird in Angriff genommen



Mit „BorderGuru“ blickt man bereits auf den wachsenden chinesischen Markt und potenzielle Neukunden für Händler. Hermes arbeitet unterdessen an seiner Präsenz in China. Bereits 2014 wurde dafür die Dachgesellschaft Hermes Transport Logistics Asia mit Büros in Hongkong und Shanghai gegründet. Damit will man chinesische Händler ansprechen, die logistische Lösungen für die Beschaffung oder den Warenversand benötigen.



Pläne für die Zukunft



Schneider blickt bereits in die Zukunft: „Wir haben 2015 viel vor. Dazu gehören die Einführung neuer Services im Paketbereich, Online-Lösungen für den Einkauf weltweit und der Aufbau von Start-ups wie unserem Einlagerungsservice ‚Send & Store’. Darüber hinaus investieren wir massiv insbesondere in Deutschland in unsere logistische und technische Infrastruktur. Hermes soll der Logistikpartner für E-Commerce-Akteure jeglicher Größe werden.“



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