CASH 05/2019

5|2019 ∙ CASH 65 Fotos: Johannes Brunnbauer CASH: Herr Tacker, das Betätigungsfeld Ihres Instituts ist ein auffällig vielfälti- ges. Können Sie in kurzen Worten um- reißen, womit Sie sich beschäftigen? ManfredTacker: Nun, zumeinen decken wir hier am Campus Wien die Bereiche Lehre und Forschung ab, pflegen eine Reihe von Industriekooperationen und sind auch imBereich Business Consulting tätig. Zum anderen ist hier bei uns im Haus auch die World Packaging Organi- sation angesiedelt, die immerhin 60 In- stitute weltweit unterhält und u.a. die begehrtenWorld Stars verleiht. Wenn man hier mit dem Studium fertig ist, darf man sich wie nennen? Und wie- viele Absolventen pro Jahr gibt es? Unsere Absolventen heißen im ersten Schritt Bachelor Verpackungstechnolo- gie und rund 30 davon werden jährlich fertig. Den Master of PackagingTechno- logy & Sustainability – ganz bewusst in Englisch gehalten – schaffen in etwa 25 pro Jahr. Wie schaut deren Jobaussicht aus? Es gibt viel zu wenig Absolventen für die immer größer werdende Nachfrage seitens der Verpackungsindustrie, der Lebensmittelproduzenten oder des Le- bensmittelhandels. Dringend gebraucht Der Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement am FH Campus Wien ist nicht nur wissenschaftlicher Vorreiter in Sachen Verpackungs- strategien, sondern auch Praxispartner vieler Produzenten und Vorreiter in Sachen Circular Analytics. CASH bat Studiengangsleiter Univ.-Doz. Mag. Dr. Manfred Tacker zum Interview. Interview: Willy Zwerger Blumentöpfe sind nicht die Lösung T H EME N S C HWE R P U N K T Z U KU N F T H A ND E L  b  Ma n f r e d Ta c ke r / F H C amp u s W i e n H a n d e l

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