CASH 04/2019

Fotos: Johannes Brunnbauer CASH: Herr Herzog, der elektronische Datentransfer zwischen Handel und Industrie ist nicht nur enorm umfangreich, sondern auch ein überaus wichtiger Faktor im täglichenMiteinander. Wel- che sind die diesbezüglichen Kerntätigkeiten von GS1 Austria? Gregor Herzog : : Grundsätzlich ist es so, dass wir mit Fug und Recht sagen kön- nen, die größte Datendrehscheibe der Konsumgüterindustrie zu sein. Wobei unsere Arbeitsmodelle auf drei Säulen fußen: Säule 1 sind die Bewegungsdaten. So werden zum Beispiel über unsere Tochterfirma Editel rund 300 Millionen Daten im Jahr transferiert, davon ent- fallen alleine auf Rewe und Spar je 30 Millionen. Darüber hinaus sind wir der größte Lieferant von vollelektronischen Rechnungen an den Bund. Bleiben wir kurz beim Datentransfer zwischen Industrie und Handel. Wie viele Kunden seitens der Indus- trie beziehungsweise des Handels nutzen ihre Plattform? Momentan sind es europaweit rund 15.000 Kunden aus der Industrie und einige hundert seitens des Handels. Und natürlich viele Logistiker. Wobei ganz klar ersichtlich ist, dass der Infobedarf vor allem dort am größten ist, wo jede Das tagtägliche Arbeitspensum von GS1 Austria fußt auf drei markanten Säulen. CASH sprach mit Geschäftsführer Mag. Gregor Herzog über Bewegungs-, Stamm- und Rückverfolgbarkeitsdaten. Interview: Willy Zwerger Wir sind die Datendrehscheibe 112 4|2019 ∙ CASH I N T E R V I EW b G r e g o r H e r z o g / G S 1 A u s t r i a H a n d e l „Dem Konsumenten ist die Herkunft des Koteletts wichtiger als das was auf der TK- Salamipizza drauf ist.“

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