CASH 04/2019

CASH: Frau Lurger, was bewegt eine alleinerziehende Mutter von zwei klei- nen Kindern den Sprung in die Selbst- ständigkeit zu wagen? Nicole Lurger: Eigentlich sind meine beiden Buben „schuld“ an der Unter- nehmensgründung. Wären die beiden nicht, dann hätte ich mich wohl nicht getraut.Wie wichtig meine Söhne – vier und sechs Jahre alt – für diese Entschei- dung waren, zeigt sich ja auch im Na- men meiner Firma: Die Initialen stehen für Felix Maximilian Lurger. Vor zwei Jahren wurde mir nämlich immer kla- rer, dass sich etwas ändern muss, wenn ich Job und Kinder unter einen Hut bekommen möchte. Ich bin gelernte Speditionskauffrau und habe damals schon in einem Speditionsunterneh- men gearbeitet. Die Anwesenheit im Büro hat mir aber nicht die Flexibilität gegeben, die ich brauchte. Insofern war der Gedanke, sich selbstständig zu ma- chen und von Zuhause aus zu arbeiten, Selbst und ständig Foto: FML Logistics I N T E R V I EW  b  N i c o l e L u r g e r / FML L o g i s t i c s F r a u e n Für viele Frauen bedeuten Kinder einen Karriereknick. Nicht so für Nicole Lurger: Die Linzerin entschloss sich kurzerhand zur Unter- nehmensgründung, um so ihre Söhne und die Berufstätigkeit besser unter einen Hut bringen zu können. Autorin: Claudia Stückler

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