CASH 10/2019

80 10|2019 ∙ CASH I n d u s t r i e I n t e r v i e w  b  L u dw i g A s kemp e r / Mo n d e l e z Ö s t e r r e i c h Fotos: Markus Wache, Mondelez International/Milka CASH: Herr Askemper, Sie sind seit fast zehn Jahren bei Mondelez tätig, seit Mai 2019 leiten Sie das Geschäft in Öster- reich. Wie haben Sie die ersten sechs Monate in Ihrer neuen Funktion erlebt? Ludwig Askemper: Als Deutscher aus dem Ruhrgebiet istWien natürlich eine großartige Stadt, die ja auch regelmäßig als lebenswerteste ausgezeichnet wird. Wichtig war mir, dass sich auch meine Frau und unser vierbeiniges Familien- mitglied, ein Hund aus dem Tierheim, wohlfühlen. Ich war überrascht, wie freundlich die Wiener gegenüber Hun- den sind. Ich fühle mich persönlich gut angekommen. Und was die Arbeit be- trifft freue ich mich über ein top moti- viertes, frisches Team. Wir ziehen alle an einem Strang und wollen unsere starke Position im Snacking-Bereich ge- meinsam ausbauen. Was haben Sie sich diesbezüglich kon- kret vorgenommen und wie zufrieden sind Sie denn mit der aktuellen Ge- schäftsentwicklung? Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem Handel Wachstum zu generieren und alle unsere Marken zu stärken. Dazu sind wir aktuell in sehr guten Gesprä- chenmit unseren Handelspartnern. Das Geschäft entspricht unseren Erwartun- gen, wobei das wichtige vierte Quartal und damit dasWeihnachtsgeschäft noch ansteht.Wir sind mit Milka Nikolo und Co jedenfalls bestens dafür gerüstet. Sie waren für Mondelez in zahlreichen Ländern tätig. Wie erleben Sie die Zu- sammenarbeit mit dem österreichischen Handel? Meine bisherige Beobachtung des öster- reichischen Handels zeigt mir, dass es hier stolze Händler gibt, die tolle Leis- tungen vorweisen können und ich er- lebe sie als gute, respektvolle Zuhörer. Im Vergleich zu anderen Ländern sind sie sehr selbstbewusst, und das zurecht. Das ist das Ziel von Ludwig Askemper, der seit etwa einem halben Jahr an der Spitze von Mondelez Österreich steht. Wie er den heimischen Handel in Gesprächen erlebt und warum ihn die Aktionspolitik nicht aus der Ruhe bringt, schildert er im CASH-Interview. Interview: Michaela Schellner Die Konsumenten glücklich machen

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