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K a r r i e r e Zum 13. Mal wurden junge Forscherinnen mit den L’Oréal Österreich Stipendien For Women in Science ausgezeichnet. Seit 2007 stellt der Kos- metikhersteller die Fördergelder gemeinsammit der Unesco, dem Bundes- ministerium für Bildung,Wissenschaft und Forschung sowie der Österrei- chischen Akademie derWissenschaften zurVerfügung. Dieses Jahr wurden die Entwicklungsbiologin Johanna Gassler, MSc, die Logikerin DI Anela Lolic, die Kognitionsbiologin Vedrana Šlipogor, MSc, und die Materialwis- senschaftlerin DI Katrin Unger ausgezeichnet und mit jeweils 25.000 Euro unterstützt. Klaus Fassbender, Country Manager von L’Oréal Österreich, gratulierte den Akademikerinnen und betonte die Wichtigkeit der Förde- rung: „Brauchen wir nach 13 Jahren ein solches Stipendium noch? Die Antwort ist ganz eindeutig ja, es ist zeitgemäßer denn je. Wir sehen, dass mehr als die Hälfte der Studienanfänger weiblich, jedoch nur 34 Prozent derWissenschaftler Frauen sind. Bei den universitärenVorständen sind es überhaupt nur zwölf Prozent. Die Forschung braucht einfach ein weibliches Gesicht, wie ein sehr praktisches Beispiel zeigt. So sind lange Herzkreislauf- Erkrankungen nur bei Männern untersucht worden, wobei Frauen ganz andere Symptome an denTag legen. Durch die Perspektive von Frauen wird nun die Diagnostik verbessert.“ Zusammen mit der Unesco fördert L’Oréal nicht nurWissenschaftlerinnen aus Österreich, sondern aus der ganzen Welt. Dabei werden bewusst Frauen aller Kontinente unterstützt. Drei der bisherigen Preisträgerinnen haben in weiterer Folge einen Nobelpreis in ihrem Forschungsfeld erhal- ten. ks Frauenpower in der Wissenschaft Köpfe 74 News 75 Foto: L’Oréal PERSONALIA NEWS Alexandra Pifl und Klaus Fassbender (L’Oréal), Anela Lolic, Patrizia Jankovic (Unesco), Johanna Gassler, Helmut Denk (Akad. d. Wissenschaften), Ve- drana Šlipogor, Martin Netzer (BMBWF) und Katrin Unger (v.l.)

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