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82 11–12|2019 ∙ CASH I n d u s t r i e b  S t o r c k Fotos: Christina Reichl, Storck W enn ein Unternehmen in seinemTätigkeitsbe- reich seit rund zwei Jahrzehnten über dem Branchendurchschnitt wächst, muss es etwas Entscheidendes richtig machen. Für Storck-Geschäftsführer Ronald Münster gründet dieser Erfolg einerseits auf den In- novationen, die Storck jedes Jahr lanciert und andererseits darauf, dass diese auch noch viele Jahre nach ihrer Einführung erhältlich sind und gewinnbringend performen. „Wir lancie- ren Innovationen konsequent und nachhaltig, das schätzt auch der Handel an uns“, ist der Geschäftsführer überzeugt. Ausschlaggebend für das beständige Portfolio ist auch eine konsequente Investition in Marketing- undWerbeaktivitäten, für die Storck jährlich mehrere Millionen Euro aufwendet. Der dritte entscheidende Erfolgsfaktor ist laut Münster die familiäre Struktur des Konzerns, in der sich die Mitarbei- ter wohlfühlen – und Storck in weiterer Folge viele Jahre die Treue halten. Ein gutes Beispiel dafür ist nicht nur der Ge- schäftsführer selbst – er ist seit 18 Jahren im Unternehmen – sondern auch Marketing Director Lisa-Maria Ferstl. Sie ist seit 2007 Teil des Teams und hat im August ihre neue Funk- tion frisch nach der Karenz übernommen. Ferstl kümmert sich seither um die Leitung von Marken wie unter anderem Merci, nimm2, Knoppers, Toffifee, Riesen oder Werther’s Ori- ginal, die sich auch heuer sehr gut entwickelt haben. Führend in allen Bereichen Laut aktuellen Nielsen-Zahlen (LH exkl. H/L,YTD KW36/2019; auch alle nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf diesen Zeitraum) ist Storck mit einem Absatz von 3.697 Tonnen die starke Nummer vier am österreichischen Süßwarenmarkt. Mit einemAbsatzwachstum von 6,2 Prozent konnte man sich deutlich über dem Gesamtmarkt entwickeln, der um 1,8 Pro- zent zugelegt hat. Mit dem breit aufgestellten Markenport- folio ist das Unternehmen zudem in vielen Segmenten ein starker Wachstumstreiber. „Wir wachsen aktuell in allen Segmenten stärker als der Gesamtmarkt“, erzählt Ferstl. In den Bereichen Bonbons und Pralinen sind die Storck-Marken deutlich führend. In letztgenanntem Segment, das einen Zuwachs von 7,5 Prozent erreicht, rangieren die Merci Finest Selection und Toffifee auf Platz eins und zwei und halten gemeinsam einen Marktanteil von 22,8 Prozent. Und während der Pralinenabsatz total um 7,5 Prozent zulegte, steigerten Der breit aufgestellte Süßwarenhersteller Storck legt seit Jahren über dem Branchenschnitt zu und sorgt für Kategoriewachstum. Geschäftsführer Mag. Ronald Münster und Marketing Director Mag. Lisa-Maria Ferstl erklären, worauf der Unternehmenserfolg gründet, wie sich die Marken 2019 entwickelt haben und was für 2020 geplant ist. Autorin: Nataša Nikolic Wachstum als Konstante Ronald Münster, Storck-Österreich- Geschäftsführer und Lisa-Maria Ferstl, Storck-Marketing- Director, glauben fest an den Erfolg des süßen Popcorns von Werther’s Original.

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