CASH_11-1219

94 11–12|2019 ∙ CASH b  MAM B a b y a r t i ke l I n d u s t r i e B egonnen hat alles im Jahr 1990 auf 300 Quadratmetern undmit einer einzigen Maschine. Der österreichische MAM-Gründer Peter Röhring übernahm damals die Räume einer ehemaligen Näherei, um im ungarischen Vas- keresztes, in unmittelbarer Nähe zum burgenländischen Eisenberg, Babyartikel zu produzieren. Mittlerweile erstreckt sich das Werk auf 14.000 Quadratmetern und beschäftigt 360 Personen. In die letzten Erweiterungsarbeiten, die im Jahr 2015 starteten, investierte MAM insgesamt acht Millionen Euro. Dabei wurden sämtliche Bereiche – von den Produktions- und Lagerhallen über die Büroflächen bis hin zu den Sozial- räumen – vergrößert und modernisiert. Zudem errichtete man auf demDach des Gebäudes eine 120-kW-Photovoltaik- anlage. Österreichisch-ungarische Koproduktion Die beiden Hauptprodukte des MAM-Werks in Vaskeresztes sind Schnuller und seit dem Jahr 2006 auch Trinkfläschchen für Babys. Die dafür benötigten Kunststoffteile kommen fast zur Gänze von österreichischen Partnern wie zum Beispiel der Firma Lechner aus BadVöslau (NÖ) oder demAlpla-Werk in Waidhofen an der Thaya. Latexteile bezieht man von der MAM-eigenen Produktion in Thailand. Wie CASH bei einem Besuch inVaskeresztes sehen konn- te, werden die einzelnen Komponenten hier entsprechend bedruckt, zusammengebaut, geprüft, verpackt und schließlich ausgeliefert. Alleine bei den Schnullern beträgt dieTagespro- duktion rund 200.000 Stück. Eine derart große Menge lässt Diese beachtliche Menge produziert Babyartikelhersteller MAM täglich in seinem ungarischen Werk in Vaskeresztes, das in den letzten Jahren von 7.500 auf nun 14.000 Quadratmeter vergrößert wurde. Autor: Stefan Pirker 200.000 Schnuller pro Tag Die verarbeiteten Kunststoffteile kommen fast zur Gänze aus Österreich. Fotos: MAM Babyartikel, Mila Zytka Das ungarische MAM-Werk in Vaskeresztes, nur einen Steinwurf von der österreichischen Grenze entfernt

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