CASH 01/2020

62 1|2020 ∙ CASH I n d u s t r i e I N T E R V I EW  b  C h r i s t i a n W i n z e r / B i o N a h r u n g sm i t t e l Foto: Bio Nahrungsmittel CASH: Herr Winzer, Sie haben über Ihre Firma „Bio Nahrungs- mittel“ ebensolche schon vertrieben, als es den Trend dazu noch kaum gab. Wie kam es dazu? Christian Winzer: Mein Vater hat das Reformhaus Mayreder gegründet, und ich als einziger Sohn sollte dort einsteigen. Das war damals, Ende der 70er, nicht die Erfüllung für mich – also habe ich Bio Nahrungsmittel als hundertprozentiges Tochterunternehmen gegründet. Anfangs sind wir langsam gewachsen, konnten uns mit der Zeit aber immer mehr stei- gern. Mitte der 90er wurde dann unser Lager in Grödig bei Salzburg gebaut. Sie leiten das Unternehmen gemeinsammit Ihrer Frau Petra und haben zwei Söhne. Sind die beiden im Betrieb involviert? Beide unserer Söhne sind freiwillig in den Betrieb eingestie- gen. Einer hat Steuerrecht studiert, der andereWirtschaft und Recht. Seit ihrer Kindheit hatten sie mit der Firma zu tun, in der sie nun seit drei und dreieinhalb Jahren tätig sind. Im Vertrieb und im Einkauf sind sie uns eine große Hilfe. Lassen Sie uns über Ihr Sortiment sprechen. Sie importieren Früchte, Nüsse und Körner aus aller Welt. Welche Länder sind hier am bedeutendsten? Aus der Türkei beziehen wir Sultaninen, Feigen und Hasel- Seit 1979 importiert und vertreibt Christian Winzer Früchte, Nüsse und Körner, die als Eigenmarken den Weg in die heimischen und europäischen Handelsketten finden. Um deren Bio-Qualität sicherzustellen setzt er auf hohe Standards in seinem Familienunternehmen. Interview: Karl Stiefel Der Bionier Christian Winzer hat Bio Nahrungsmittel als Herzensprojekt gegründet – das ist es heute immer noch.

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