CASH 03/2020

118 3|2020 ∙ CASH I n d u s t r i e M a r k t r e p o r t b  R ö s t b o h n e n - & L ö s k a f f e e Fotos: contrastwerkstatt – stock.adobe.com, Klaus Titzer/Tchibo, JDE, Nestlé, Dallmayr, Julius Meinl, Lavazza, Hornig V iele bringen morgens ohne einen Schluck von ihm nicht mal ein „Guten Morgen“ her- aus. Und aus dem Haus gehen ohne zumindest ein Heferl getrunken zu ha- ben, kommt für die meisten schon gar nicht infrage. Auch nachmittags hilft er gerne aus der Müdigkeitsphase heraus, begleitet hin und wieder auch to-go und ist auch nach der Arbeit ein gern gese- hener Gast. Geschmacklich kennt er keine Grenzen und ist quasi „für alles zu haben“. Er verträgt sich mit Milch ebenso gut wie mit Milchalternativen, Eis, Süßstoffen und Zucker. An seinem Ehrentag, dem 1. Oktober, lässt er sich von Röstereien, Handel und Gastrono- mie gerne groß feiern. Die Rede ist, wie sollte es anders sein, vom beliebtesten Heißgetränk der Österreicher – dem Kaffee, der heute längst zum Genuss- produkt avanciert ist. Jährlich werden hierzulande pro Kopf im Durchschnitt rund 145 Liter konsumiert. Dabei wissen die Wenigsten, wie besonders ihr Lieb- lings-Muntermacher tatsächlich ist, denn jede einzelne Bohne enthält rund 800 unterschiedliche Aromen, auf die neben Anbaugebiet, Ernte und Röstung viele weitere Aspekte Einfluss haben. „Ob der Kaffee schmeckt, hängt von ei- ner Vielzahl an Faktoren ab. Nicht zu- letzt weil Kaffee wieWein ein Naturpro- dukt ist und damit Sorte, Herkunft und Röstung eine große Bedeutung haben. Am Ende sind Geschmack und Genuss sehr individuell und jeder Kaffeetrinker hat seine persönlichen Präferenzen“, weiß KR Harald J. Mayer, Präsident des Österreichischen Kaffee- und Teever- bandes und Geschäftsführer vonTchibo/ Eduscho. Kaffee ist längst vom täglichen Muntermacher zum Genussprodukt avanciert, bei dem für Konsumenten und Hersteller nachhaltige Aspekte immer wichtiger werden. Autorin: Nataša Nikolic Genuss mit sozialer Verantwortung „Die Hersteller lancieren eigene, nachhaltige Produkt- Ranges aus Initiativen, die Kaffeebauern in den Ursprungsgebieten unterstützen.“ Nata š a Nikolic, CASH-Redakteurin

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