CASH 03/2020

44 3|2020 ∙ CASH H a n d e l T H EME N S C HWE R P U N K T E T H NO - F OOD  b  D a s A n g e b o t am P OS Foto: sonyakamoz – stock.adobe.com W er auf der Suche nach traditionellen länderty- pischen Marken und Produkten aus Ostasien, Ex-Jugoslawien, derTürkei oder dem arabischen Raum ist, wird neben klassischen Ethno-Märkten wie Etsan, Aycan und Co immer öfter auch im Lebensmitteleinzelhandel fündig. Laut Statista hatten im Jahr 2018 rund 23,3 Prozent der in Österreich lebenden Menschen einen Migrationshin- tergrund. Das heißt, dass entweder sie selbst oder ihre beiden Elternteile imAusland geboren wurden. Heute dürfte die Zahl Schätzungen zufolge noch höher sein und mehr als zwei Millionen Menschen umfassen. Die Kaufkraft dieser Bevöl- kerungsgruppe wird auf circa 30 Milliarden Euro geschätzt. Vor allem Supermärkte haben das Potenzial eines umfangreichen Ethno-Food- Sortiments erkannt und weiten ihr Angebot an bekannten Marken aus dem Ausland aus. Die Warengruppe erweist sich zunehmend als Umsatzschmankerl für den LEH und beschert On-Top-Einnahmen. Autorin: Nataša Nikolic Der Ethno-Charme

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