CASH 07-08/2019

7–8|2019 ∙ CASH 37 CASH: Herr Schreiber, wo sehen Sie Wachstumspotenzial für Mjam und Foodora am österreichischen Markt? Artur Schreiber: Wir haben aktuell 2.400 Partner und decken somit fast ganz Österreich ab. Wir arbeiten stets an einer Erweiterung unseres kulinarischen Angebotes, aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die meisten Bestel- lungen erfolgen abends, daher sehen wir das Mittagsangebot als ausbaubar. Hier braucht es aber Angebote in einem nied- rigeren Preissegment – zu Mittag essen die meisten Leute eben nicht so viel. Und wo wird von Ihnen überall selbst zugestellt? Wir haben 800 Fahrradkuriere, die in Wien, Graz, Salzburg, Linz, Klagenfurt und neuerdings in St. Pölten liefern. Dazu kommen Drittanbieter, die mit demAuto oder Scooter unter- wegs sind. Die Infrastruktur ist also vorhanden, wäre die Zustellung von Delivery Hero, Betreiber von Mjam und Foodora, interessiert sich für die Lieferung von LEH-Produkten. Artur Schreiber, CEO von Delivery Hero Öster- reich, würde am liebsten sofort loslegen – denn laut ihm könnte niemand sonst diesen Service so schnell anbieten. Interview: Karl Stiefel In 30 Minuten zugestellt Foto: Delivery Hero I n t e r v i e w  b  A r t u r S c h r e i b e r / D e l i v e r y H e r o H a n d e l

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