N26: 160 Mio. US-Dollar Investment für FinTec...
 
N26

160 Mio. US-Dollar Investment für FinTech

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Die beiden Gründer Maximilian Tayenthal und Valentin Stalf. © N26
Die beiden Gründer Maximilian Tayenthal und Valentin Stalf. © N26

Die beiden Wiener Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal haben es in den vergangenen fünf Jahren geschafft, aus einem Mobile Banking-Startup ein international agierendes Unternehmen zu machen. Mit Allianz X und Tencent holt man nun weitere Investoren an Bord.

2013 gründeten Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal das Unternehmen N26 – damals noch unter dem Namen Number26 – zu Beginn 2015 erfolgte dann der Markteintritt. Die beiden Wiener haben ein Produkt geschaffen, dass Mobile Banking erleichtern will. Innerhalb weniger Minuten hat man ein Konto eröffnet.

Bereits im Juni 2016 erhielt das Unternehmen eine Finanzierungsrunde mit einem Kaptial von 40 Millionen US-Dollar, unter anderem getragen von den Zalando Gründern Robert Gentz, David Schneider und Rubin Ritter. Kurz darauf erhielt man die Banklizenz. Nun sammelt N26 weitere 160 Millionen US-Dollar ein, angeführt von Allianz X, der digitalen Investment-Einheit der Allianz Gruppe, und der Tencent Holdings, Internet-Anbieter in China. Tencent ist dort vor allem für seine App WeChat bekannt, ähnlich WhatsApp in den USA und Europa, und seinen mobilen Zahlungslösungen.

Ziel 2020: Fünf Mio. Kunden
N26 zählt heute 850.000 Kunden in 17 Ländern, 2018 ist zudem der Markteintritt in die USA und Großbritannien geplant. Das große Investment soll für die Expansion in beide Märkte genutzt werden, auch die Produktentwicklung in den bereits bestehenden Märkten soll noch stärker forciert werden. „Wir freuen uns sehr, dass Allianz X und Tencent unsere Series C anführen. Beide zählen nicht nur zu den führenden Unternehmen in ihren Branchen, Finanzdienstleistungen und Internet Services, sondern haben auch ein klares Verständnis davon, wie Technologie und Design Industrien verändern können“, sagt CEO Stalf. Die Ziele von N26 sind nicht zu tief gesteckt: Bis 2020 will man fünf Millionen Kunden bedienen.
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