AmCham: 2022 werden 7 von 8 Milliarden Mensch...
 
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2022 werden 7 von 8 Milliarden Menschen „connected“ sein

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David Sneddon, Managing Director, Central Europe, Google, während seines Vortrags. © CASH
David Sneddon, Managing Director, Central Europe, Google, während seines Vortrags. © CASH

Diese Prognose traf David Sneddon, Managing Director, Central Europe, Google, im Zuge seines Vortrags im Hilton Vienna Plaza.

Die American Chamber of Commerce lud am 7. April 2017 ins Hilton Vienna Plaza. David Sneddon, Managing Director, Central Europe, Google, war im Hotel zu Gast und präsentierte seinen Vortrag „A view on future opportunities and technology trends (from Google)“. Beim monatlichen Business Breakfast sprach Sneddon über aktuelle Tech-Trends. „Ich denke, wir stehen erst am Start“, so Sneddon – Google ist selbst erst 19 Jahre alt, in diesem Zeitraum ist jedoch viel passiert. „Es ist unglaublich, wie schnell sich Dinge verändern.“ Zum Beispiel Handys: Vor 20 Jahren ähnelten diese noch eher einer Fernbedienung, denn einem Smartphone. Die Technik entwickelt sich auch in ihrer Anwendung weiter: Google Glasses nimmt „den Diskomfort, ein Smartphone aus der Hosentasche zu nehmen“, so Sneddon.

Der durchschnittliche Haushalt hat heute sieben Devices. Und Smartphones werden bis zu 150 Mal am Tag benutzt, sei es um seine Nachrichten zu checken, Social Media Kanäle zu nutzen oder Apps zu bedienen. Weltweit sind 3,5 von 7,4 Milliarden Menschen „connected“, also mit dem Internet verbunden, 2022 werden es sieben von acht Milliarden sein. Verbunden ist dies mit dem Vorstoß von großen Playern wie Amazon, die neue Märkte wie Indien erobern.

„The Age of Automation“
Das Medium Video wird laut Sneddon im Internet immer dominanter. Wie Sneddon betont, werden wir uns darüber hinaus von einer Mobile-First- hin zu einer Artificial Intelligence-First-Welt bewegen. Machine Learning wird bereits in vielen Bereichen angewandt, etwa bei Google Translate. „Google Translate hat sich in den vergangenen Monaten enorm verbessert – und das nur aufgrund von Machine Learning“, wie der Managing Director ausführte. Auch die Zahl an Suchanfragen über Stimmeingabe steigt immer weiter: Derzeit sind es 20 Prozent, im vergangenen Jahr waren es noch 16 Prozent.

Nach Sneddon befinden wir uns im „Age of Automation“: Automatisierte Vorgänge „haben eine enorme Auswirkung auf unser Arbeitsleben“, so Sneddon. Lieferroboter auf der letzten Meile oder das Supermarktkonzept „Amazon Go“ sind hierfür nur zwei Beispiele. Und auch selbstfahrende Autos könnten bald Wirklichkeit werden. Diese sieht Sneddon „in den nächsten fünf Jahren“ auf den Straßen.
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