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83 Prozent nutzen Vergleichsportale

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durchblicker.at-Geschäftsführer Reinhold Baudisch sieht noch Raum für Wachstum bei seiner Plattform.© durchblicker.at
durchblicker.at-Geschäftsführer Reinhold Baudisch sieht noch Raum für Wachstum bei seiner Plattform.© durchblicker.at

Alleine Kunden von durchblicker.at haben rund 61 Millionen Euro durch den Wechsel von Versicherungs-, Energie- und Handy-Anbietern gespart.

Die fünf meistbesuchten Vergleichsportale (Geizhals, Booking, Trivago, durchblicker, Checkfelix) werden 10 Millionen mal monatlich genutzt, das ergab ein Blick auf die Branche von durchblicker.at. Durch eine Umfrage bei 1.200 Personen zeigte sich, dass 83 % aller Österreicher bereits Vergleichs-Seiten benutzen, bei den 30- bis 40Jährigen sind es mehr als 90 %.

Der Vergleichsrechner von durchblicker.at wurde Vorjahr 7,5 Millionen Mal aufgerufen - ein Plus von 25 % gegenüber 2017. Die dadurch erzielten Einsparungen bei Haushalts-Fixkosten belaufen sich auf 61 Millionen Euro, im laufenden Jahr sollen es 75 Millionen Euro werden. Besonders stark liefen die Bereiche Kfz-Versicherungen (40 % Marktanteil) und Storm-/Gas-Verträge (27 % Marktanteil).

Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at, sieht noch viel Wachstumspotenzial: "Obwohl in den vergangenen Jahren - nicht zuletzt aufgrund der Online-Vergleichsmöglichkeiten - Bewegung in den Markt gekommen ist, hinkt Österreich im Vergleich zu anderen Ländern immer noch hinterher. Bestehende Versicherungsverträge werden bei uns immer noch selten überprüft, trotz großer Preisunterschiede. Bei Strom und Gas liegen die Wechselraten in Deutschland nach wie vor fast doppelt so hoch. Die Anbieter sollten sich jedoch auf zunehmenden Wettbewerb einstellen. Denn die Wechselbereitschaft der österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten steigt von Jahr zu Jahr."

Besonders beliebt sind Vergleichsportale beim Kauf von Elektronik, hier greifen 95 % aller Österreicher auf die Seiten zurück, um den besten Preis zu finden. Auch bei Hotel-Buchungen (91 %) und Flügen (85 %) gehört das Vergleichen mittlerweile dazu.
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