: adidas übernimmt Runtastic
 

adidas übernimmt Runtastic

-
„Diese Investition bedeutet einen beträchtlichen Mehrwert für unser Bestreben, neue Weltklasse-Sporterfahrungen zu schaffen. Darüber hinaus bietet sie uns die Chance, unsere Benutzergruppe hoch engagierter Athleten weiter auszubauen und das Potenzial unseres umfassenden Produktportfolios bestmöglich zu nutzen”, kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des Adidas Konzerns. (Foto: adidas Gruppe)
„Diese Investition bedeutet einen beträchtlichen Mehrwert für unser Bestreben, neue Weltklasse-Sporterfahrungen zu schaffen. Darüber hinaus bietet sie uns die Chance, unsere Benutzergruppe hoch engagierter Athleten weiter auszubauen und das Potenzial unseres umfassenden Produktportfolios bestmöglich zu nutzen”, kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des Adidas Konzerns. (Foto: adidas Gruppe)

Rund 220 Millionen Euro bezahlt der adidas Konzern für das österreichische Unternehmen Runtastic. Der Konzern sieht in dem Kauf die Chance, neue Kundengruppen zu erschließen.

Der adidas Konzern übernimmt Runtastic für insgesamt 220 Millionen Euro. Das haben beide Unternehmen bekannt gegeben. Axel Springer verkauft somit seinen Mehrheitsanteil (50,1 Prozent) an Runtastic an die Adidas Gruppe. Zum gleichen Zeitpunkt verkaufen auch die Gründer und Mitgesellschafter von Runtastic ihre Anteile an dem österreichischen Unternehmen an die Adidas Gruppe, die damit insgesamt 100 Prozent von Runtastic übernimmt. Mit mehr als 140 Millionen App-Downloads und circa 70 Millionen registrierten Nutzern ist Runtastic mittlerweile einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich mobiler Sport-Apps.



Axel Springer hatte im Oktober 2013 über Axel Springer Digital Ventures 50,1 Prozent der Anteile an Runtastic bei einem Unternehmenswert von 22 Millionen Euro erworben. “Axel Springer hat wirtschaftlich einen sehr guten Deal gemacht”, kommentiert Jens Müffelmann, CEO Axel Springer Digital Ventures.



Neue Kunden, neue Produkte



Für Florian Gschwandtner, CEO und Co-Founder Runtastic, ist adidas “der perfekte strategische Partner für Runtastic”. “Wir freuen uns sehr darauf, unser Business in Zukunft auf ein neues Level zu bringen und in einzigartigen Wegen weiterzuentwickeln”, so Gschwandtner. Für die Runtastic-User soll sich durch den Deal “nicht viel ändern”, schreibt er im Unternehmensblog. Es ergeben sich dafür “eine Fülle neuer Möglichkeiten”. Laut Gschwandtner wird Runtastic als eigenständiges Unternehmen innerhalb der adidas Gruppe weitergeführt. Die Büros in Wien, Linz und San Francsico sollen erhalten bleiben.



adidas sieht in dem Kauf die Chance, neue Kundengruppen zu erschließen sowie neue Produkte mithilfe digitaler Technologien zu entwickeln: „Diese Investition bedeutet einen beträchtlichen Mehrwert für unser Bestreben, neue Weltklasse-Sporterfahrungen zu schaffen. Darüber hinaus bietet sie uns die Chance, unsere Benutzergruppe hoch engagierter Athleten weiter auszubauen und das Potenzial unseres umfassenden Produktportfolios bestmöglich zu nutzen”, kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des Adidas Konzerns.



stats