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Amazon Dash-Button: April-Scherz oder Zukunftsvision des Shoppings?

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Screenshot: www.amazon.com/oc/dash-button
Screenshot: www.amazon.com/oc/dash-button

Mit dem Amazon Dash-Button können Produkte einfach nachbestellt werden. Das Einkaufen auf der Website von Amazon soll dadurch überflüssig gemacht werden. Wird der Konsument der Zukunft auf diese Weise benötigte Produkte bestellen? etailment.at hat die wichtigsten Pressestimmen der vergangenen Tage für Sie zusammengefasst.

Derzeit kann der Dash-Button von Amazon-Prime Kunden in einer Beta-Phase getestet werden. Wann der Button auch in Österreich verfügbar sein wird, ist noch nicht absehbar.



Möglicher April-Scherz?



Mike Isaac schreibt für „Bits“, der Technologie-Page von den „New York Times“: „Dieser Schritt von Amazon ist wichtig, jedoch möglicherweise ein wenig skandalös.“ Hardware, die mit einem Knopfdruck die Bestellung von Klopapier ermöglicht, löste bei einigen Konsumenten Verwunderung aus und ließ die Frage aufkommen, ob es sich hier nicht um einen April-Scherz handelt. Im neuen Dash Button sieht Isaac die „klassische Amazon Business Strategie“. Das Unternehmen macht mit diesen Tools zwar kein Geld, wie etwa beim Kindle Fire Tablet, pusht diese aber als Portal, um mehr Produkte zu verkaufen. Ebenfalls kann Amazon laut Isaac leicher Daten sammeln und so die Kundenwünsche leichter analysieren.



Nachbestellungen sollen auch selbstständig möglich werden



Wie Patrick Beuth in der „Zeit Online“ berichtet, möchte Amazon „die eigene Website für den Einkaufsprozess überflüssig machen“. Das kann man an der eigenständigen App Flow, die Gegenstände über die Smartphone-Kamera scannte und den Link zum Sofortkauf weiterleitete, sehen. Bereits im April 2014 wurde ein Produktscanner mit dem Namen „Dash“ vorgestellt. „Der Dash-Button ist der nächste Schritt in dieser Entwicklung , aber nicht der letzte. Schon im Herbst soll es erste Geräte mit Amazons Dash Replenishment Service geben – zum Beispiel Kaffeemaschinen, die selbsttätig Kaffeebohnen nachbestellen oder Drucker, die ihren Tintenfüllstand messen und bei Bedarf neue Tinte bestellen“, so Beuth.



Gesamten Schritt im Einkaufsprozess überspringen



Josh Lowensohn von der Online-Plattform „The Verge“ schreibt einleitend: „Your entire house is now a shopping cart“ – die gesamte Wohnung wird praktisch zur Einkaufsfläche. Lowensohn sieht das Produkt aber noch nicht ganz ausgereift. So etwa wechseln Größe, Preis und Verfügbarkeit von Prime-Produkten auf Amazon. Große Lieferungen können somit oftmals billiger kommen oder umgekehrt – bei automatischen Bestellungen kann dies zum Problem werden. Jedoch sagt Lowensohn, dass der Dash-Button den Vorteil bringt, einen gesamten Schritt im Einkaufsprozess zu überspringen und Waren unverzüglich zu kaufen. Vor allem bei Gegenständen, die regelmäßig gekauft werden, stellt dies eine Erleichterung dar.



Der Dash-Button wird im Video „Introducing Amazon Dash Button: Place it. Press it. Get it.“ vorgestellt:



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