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Amazon Fire Phone: Smartes Teil oder Shopping-Tool?

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„Voller Spielereien, doch die Grundlagen fehlen“, schreibt Geoffrey A. Fowler vom Wall Street Journal. (Screenshot: www.amazon.com)
„Voller Spielereien, doch die Grundlagen fehlen“, schreibt Geoffrey A. Fowler vom Wall Street Journal. (Screenshot: www.amazon.com)

Mit dem Amazon Fire hat der Anbieter sein erstes Smartphone auf den US-Markt gebracht.

Wie schlägt sich dieses in den Tests? etailment.at hat die wichtigsten Pressestimmen der vergangenen Tage für Sie zusammengefasst.



„Amazons Erstling weist keine echten Schwächen auf, aber auch keine Überflieger-Qualitäten“, schreiben Rainer Schuldt, Christian Jus und Michael Huch von Computer Bild in einer ersten Analyse. Als Pluspunkt führt Computer Bild jedoch die gute Verarbeitung und die hohe Arbeitsgeschwindigkeit sowie die flüssige Bedienung des Teils an. Auch die Menü-Oberfläche ist nach Meinung der Plattform „deutlich einfacher gehalten“ und „unterscheidet sich von anderen Smartphones“. Als eines der Highlights des Handys wir der 3D-Effekt genannt: Vier Kameras auf der vorderen Seite des Geräts sorgen dafür, dass das Amazon Fire Phone die Position in Bezug zum Betrachter erkennt. Für die Autoren von Computer Bild stellt diese Funktion aber nicht mehr als eine „nette Spielerei“ dar. Als einzige Innovation sehen sie „die Möglichkeit, die gesamte Bedienoberfläche durch Kippen des Handys zu steuern. Noch aber fehlen Apps, die das konsequent ausnutzen“.



„Firefly“-Funktion sinnvoll?



Geoffrey A. Fowler vom Wall Street Journal schreibt bereits in der Überschrift: „Voller Spielereien, doch die Grundlagen fehlen“. Als „Kardinalfehler“ bezeichnet er die kurze Akkudauer – so hielt dieser innerhalb von fünf Tagen nie bis zum Tagesende. Vor allem kritisiert Fowler die nicht downloadbaren Google-Apps, da Amazon seine eigene Android-Version für das Smartphone entwickelt hat. Eine weitere Funktion stellt „Firefly“ dar. Mit dieser können beispielsweise Produkte, Telefonnummern, Musiknummern oder Videos erkannt werden, um diese dann auch gleich über Amazon vergleichen und kaufen zu können. Diese klappt am besten mit Produkten mit klar gekennzeichneten Packungen und großen Symbolen. Für Fowler stellt dies aber in Sachen Preisvergleich keine Verbesserung zu den bisherigen Apps von Amazon dar.



Auf Amazon-Dienste zugeschnitten



„Wie auch die Fire-Tablets von Amazon ist das Fire Phone vor allem auf die Nutzung der Amazon-Dienste hin zugeschnitten“, berichtet Ingo Pakalski von golem.de. Die kurz nach der Veröffentlichung des Geräts vorgenommenen Updates wirken auf Pakaslki, als hätte Amazon „das Gerät unfertig auf den Markt gebracht“, um jetzt wichtige Funktionen per Software-Update nachzuliefern, „die bei anderen Android-Geräten seit Jahren zum Standard gehören“. Pakalski sieht das Smartphone also eher so gestaltet, um Amazon-Dienste in Anspruch zu nehmen.



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