Amazon: Go-Technologie macht Supermärkten Kon...
 
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Go-Technologie macht Supermärkten Konkurrenz

Victoria_Borodinova - Pixabay
Hinein, Ware schnappen und wieder hinaus. Der Preis wird dann nachträglich per App abgebucht.
Hinein, Ware schnappen und wieder hinaus. Der Preis wird dann nachträglich per App abgebucht.

Der Online-Händler hat seine Technik zum Einkaufen ohne Kassen erstmals in einen größeren Supermarkt gebracht.

Wie die Lebensmittel Zeitung berichtet, eröffnet ein neuer Amazon-Go-Laden mit einer Fläche von 960 Quadratmetern in Seattle. Damit ist der Convenience Store fünf Mal so groß wie bisherige Läden unter der Marke. Gegenüber diversen US-Medien betont der zuständige Amazon-Manager Dilip Kumar, dass die Größe der Ladenfläche inzwischen kein Problem mehr sei.

Und so funktioniert`s: Kunden nehmen in Amazon-Go-Läden einfach Artikel aus dem Regal und verlassen das Geschäft. Wer welche Waren mitgenommen hat, wird durch Kameras und andere Sensoren registriert. Amazon nutzt dabei Software mit Künstlicher Intelligenz sowie elektronische Gewichtssensoren in den Regalen. Per App wird der Preis dann nachträglich abgebucht. 

Bisher waren die Go-Geschäfte mit maximal 220 Quadratmeter Verkaufsfläche und einem kleinen Convenience-Sortiment keine Konkurrenz für klassische Supermärkte. "Amazon Go Grocery" lautet der neue Name des größeren Geschäfts. Laut Kumar hat es rund 5000 Artikel im Angebot. Neu ist auch, dass Kunden unverpackte Ware einzeln kaufen können. Bisher ist das US-Unternehmen das weltweit einzige IT-Unternehmen, das einen kassenlosen Store ohne irgendeine Form von Self-Scanning durch die Kunden realisieren kann.
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