Amazon: Markenschutz für Kleinunternehmen
 
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Markenschutz für Kleinunternehmen

Mit dem in etlichen Ländern Europas neu eingeführten Intellectual Property Accelerator unterstützt Amazon KMUs beim Schutz ihrer Marken und bei der Bekämpfung von Fälschungen.

In Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich hat Amazon am 25. November 2020 den Intellectual Property Accelerator (IP Accelerator) eingeführt. Dieses Programm für Verkaufspartner stellt ein kuratiertes Netzwerk von europäischen Anwaltskanzleien zur Verfügung, die auf gewerbliche Schutzrechte spezialisiert sind. Die teilnehmenden Kanzleien verrechnen laut Amazon wettbewerbsfähige, im Voraus ausgehandelte Sätze, was den Verkäufern Klarheit verschafft, wie viel der Erwerb einer Marke sie kosten wird.
Mit diesem Service richtet sich Amazon in erster Linie an Kleinunternehmen. Diese schützen ihre Rechte an geistigem Eigentum nämlich mit einer viermal niedrigeren Wahrscheinlichkeit als größere Unternehmen.  
"Rechte am geistigen Eigentum sind für Unternehmen, die Unbefugte daran hindern wollen, ihre Marken zu benutzen oder ihre Ideen zu kopieren, von entscheidender Bedeutung. Der Besitz von geistigem Eigentum kann auch neue Einnahmequellen schaffen, falls Unternehmer ihre Waren oder Dienstleistungen an Dritte lizenzieren möchten", so Amazon in einer Aussendung.

In den USA wurde IP Accelerator im Jahr 2019 eingeführt. Seit damals hat Amazon KMUs mit teilnehmenden Anwaltskanzleien verbunden, was zu 6.000 Markenanmeldungen beim US-Patent- und Markenamt führte.
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