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Amazon Payments Partner Program: Konkurrenz für PayPal und Co.?

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Screenshot: payments.amazon.de
Screenshot: payments.amazon.de

Mit dem Launch des Payments Partner Program sollen Kunden von Amazon in Zukunft einfach und mit hohen Sicherheitsstandards im Web einkaufen.

Was bedeutet dieser Vorstoß von Amazon auf andere Payment-Anbieter? etailment.at hat die wichtigsten Pressestimmen für Sie zusammengefasst.



In den meisten Medien wird das Partner Programm vor allem als Angriff auf PayPal gesehen. So schreibt etwa Owen Hughes von ibtimes.co.uk: „Mit der Ausweitung seines Payment Services wird Amazon besser gegenüber PayPal positioniert sein, das derzeit so etwas wie eine Monopolstellung innehat und von mehr als der Hälfte der globalen Top-500 Retailer verwendet wird.“ Darüber hinaus arbeitet Amazon auch bereits an einem Selfie-basierten Bezahlsystem, um das typische Eintippen von Passwörtern zu vermeiden.



Erweitung des Programms zur richtigen Zeit



Mit dem Partnerprogramm können Händler ihren Kunden anbieten, per Amazon Payments zu bezahlen. Wie Sarah Perez von Techcrunch berichtet, soll das globale Partnerprogramm vor allem ein weitreichendes Angebot für E-Commerce-Plattform-Anbieter sein, denn für einzelne Händler. So bieten bereits PrestaShop, Shopify und Future Shop als Partner ihren Kunden das Payment-Programm von Amazon an. Perez sieht Amazon Payments neben PayPal auch als Konkurrenz für Bezahlmethoden wie Visa oder Apple Pay: „Dieser Schritt ist ein klares Signal von Amazon, um die Konkurrenz zu anderen Payment Service Providern wie PayPal, Visa, Apple Pay und anderen zu beschleunigen.“ Die Erweiterung des Payment-Programms kommt laut Perez auch gerade zur richtigen Zeit. So habe Amazon Payments in letzter Zeit einen Wachstumsschub hinlegen können. Vor allem die große Zahl der Kundenkonten von Amazon könnte für das Unternehmen und gegen die Konkurrenz sprechen.



Katharina Schneider von Internetworld.de schreibt ebenfalls, dass der Zeitpunkt für die Ausweitung des Partnerprogramms aufgrund des Aufschwungs geschickt gewählt wurde. Weiters betont sie vor allem die Vorteile für den Kunden: „Der Endkunde muss seine Daten im einzelnen Shop beim Checkout nicht mehr eingeben, der Login mit Amazon reicht. Dadurch wird ein Abbruch beim Checkout durch komplizierte Formulare unwahrscheinlicher.“ Darüber hinaus ist die Bezahlfunktion für Kunden kostenlos, so Schneider, Händler müssten hingegen eine Transaktionsgebühr bezahlen.



Steroide für „Pay with Amazon“



„PayPal besitzt die Fähigkeit, Transaktionen in 24 verschiedenen Währungen durchzuführen und akzeptiert Bankomat- und Kreditkarten sowie Zahlungsprozesse von Bankkonten“, schreibt Sylvia Arce von Tech Times. Trotzdem stellt Amazon Payments eine ernsthafte Konkurrenz für PayPal dar, wie Arce weiter ausführt, auch sie nennt Amazons große Anzahl an aktiven Usern als potenzielle Zielgruppe für das Partnerprogramm. Es gibt auch weitere Optionen im Online-Payment, aber, so Arce, „ist das Amazon Payments Partner Program wie Steroide für „Pay with Amazon“ und ein Versuch, Händlern eine brauchbare Alternative zu bieten“.



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