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Analytics Konferenz Keynote: Five cutting edge uses for Digital Analytics

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Für Jesse Nichols ist es wichtig, dass man sich über User und Content der eigenen Website im Klaren ist. Unter dem Motto „know your users“ sollte man wissen, welche Besucher auf der Seite unterwegs sind, was sie wollen und wonach sie suchen. (Foto: Matthias Hausdorf, MH1.at)
Für Jesse Nichols ist es wichtig, dass man sich über User und Content der eigenen Website im Klaren ist. Unter dem Motto „know your users“ sollte man wissen, welche Besucher auf der Seite unterwegs sind, was sie wollen und wonach sie suchen. (Foto: Matthias Hausdorf, MH1.at)

Jesse Nichols, Leiter der Google Analytics Partnerschaftsinitiativen, eröffnete die Google Analytics Konferenz in Wien.

Auftakt der 4. Google Analytics Konferenz in Wien: In seiner Keynote definiert Jesse Nichols, Leiter der Google Analytics Partnerschaftsinitiativen, die fünf High-Level Trends Classification, Automation, Attribution, Unification und Transformation und erklärt, wie die intelligente Nutzung von Digital Analytics Unternehmen hilft, sich an aktuelle Herausforderungen anzupassen.



Classification – Bring your reality to the digital world



Die Aufforderung: „make web analytics data speak your language“. Denn Daten zu sammeln ist eine Sache, sie zu verstehen eine andere. Die grundlegende Frage hierbei: Was sagen mir die Daten? Was soll ich jetzt tun? Für Nichols ist es wichtig, dass man sich über User und Content der eigenen Website im Klaren ist. Unter dem Motto „know your users“ sollte man wissen, welche Besucher auf der Seite unterwegs sind, was sie wollen und wonach sie suchen. Durch Kategorisierung von Usern, Content und Experiences können wertvolle Insights generiert werden. Datengetriebene Entscheidungsfindungen und mehr Umsatz durch smartes Customer Reporting sind nur zwei der dadurch möglichen Benefits.



Automation – Let the machines do the hard work



Automation und Programmatic sind derzeit in aller Munde. Nichols sieht in diesem Bereich vor allem  Remarketing als große Chance. Jeder Touchpoint nach dem Erstkontakt ist Remarketing. Für den Spezialisten ist es allerdings wichtig, dieses auf ein neues Level zu bringen. „Do not say the same thing over and over again“.  Conversational-based Remarketing ist die Zukunft! Eine richtige Unterhaltung mit den Kunden erfordert auch Reaktionen auf deren Handlungen. Dabei hilft Automation: „it’s going to bring a lot of complexity, but also a lot of power“.



Attribution – Give credit where it’s due



Attribution ist für Nichols „easily the most complicated topic in marketing today“. Der erste Grundsatz dabei: „measure everything“! Click Data, Conversion Data, auch Micro-Conversions. Alle Touchpoints, die der Kunde auf dem Weg zum Kauf passiert, müssen berücksichtigt werden. Denn ein Kanal der per se nicht Unmengen an Traffic oder Umsatz bringt, kann durchaus dazu beitragen, dass auf einem anderen Kanal eine Conversion stattfindet. Außerdem plädiert der Google-Experte für ein datengetriebenes Attribution-Modeling Modell: „everything before data-driven is just practice“. Andere Zurechnungsmodelle wie First Click oder Last Click sind für Nichols bereits überholt.



Unification – Work toward a single view of the customer



Durch Unification ist es möglich, einen Kunden über verschiedene Geräte und Kanäle hinweg als einen User zu erkennen. Dank Cross-Device Tracking und User-ID Erkennung für Nichols eine eher leichte Aufgabe. Sich bei der Sammlung von Daten auf große Companies wie Google oder Facebook zu verlassen, ist für ihn jedoch der falsche Weg. „A unified customer experience is – at least partly – within your control“. Es gibt viele Tools, die dabei helfen, Daten zu sammeln und Daten zu verknüpfen. Dennoch betont Nichols: „some of the work is ours!“ Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen, was er aus seinen Daten macht.



Transformation – The greatest innovations in analytics are still happening on the white board



Am Schluss seiner Keynote stellt Nichols fest, dass auch die besten Tools nichts helfen, wenn es an einem fehlt: ausreichend Ressourcen im Unternehmen. Habe ich genügend Manpower? Gibt es jemanden, der für Analytics-Initiativen zuständig ist und diese gegenüber der Geschäftsleitung vertritt? Wie finde ich gute Web Analysten? Fragen, die sich jedes Unternehmen stellen sollte – denn nur mit den richtigen Strukturen und Ressourcen können die Möglichkeiten von Digital Analytics auch voll genutzt werden. In diesem Sinne gibt Nichols die Empfehlung: „enable the right people with the right tools.“



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