Unito Group: Angriff auf die 400 Millionen Eu...
 
Unito Group

Angriff auf die 400 Millionen Euro Umsatz-Marke

Unito/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Harald Gutschi und Achim Güllmann. © Unito/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Harald Gutschi und Achim Güllmann. © Unito/APA-Fotoservice/Hörmandinger

In der ersten Jahreshälfte wächst der Gesamtumsatz der Unito Gruppe um 22,6 Prozent. Geschäftsführer Gutschi rechnet damit, dass am Ende des Geschäftsjahres eine neue Rekordmarke beim Umsatz geknackt wird.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2017/18 konnte die Unito Gruppe einen Gesamtumsatz von 205,4 Millionen Euro erwirtschaften. Dies bedeutet ein Plus von 22,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als Wachstumstreiber bezeichnet Unito den E-Commerce. Die Online-Umsätze im ersten Halbjahr betragen 182,7 Millionen Euro, was einen Anteil am Gesamtumsatz von beinahe 90 Prozent bedeutet. Die Tendenz zeigt nach oben.

Die Gruppe hat sich hohe Ziele gesteckt. Harald Gutschi, Sprecher der Geschäftsführung, erwartet einen neuen Rekordumsatz: „Mittlerweile gehen wir davon aus, dass die Unito Gruppe in diesem Geschäftsjahr erstmals in ihrer Geschichte einen Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro realisieren und so für eine richtige Pakete-Flut sorgen wird.“ Letztendlich geht man von einem Gesamtumsatz 2017/18 zwischen 375 bis 410 Millionen Euro aus.

Investitionen treiben den Umsatz
Neben Investitionen in neue Technologien und den Service wurde auch das Sortiment in den Onlineshops ausgebaut. Die Gruppe betreibt derzeit 21 Webshops in sieben Ländern und bietet mehr als eine Million Artikel von rund 5.00 Marken an. Derzeit kommen monatlich ca. 20.000 neue Artikel hinzu.

„Wir haben im letzten Geschäftsjahr über fünf Millionen Euro in neue Technologien investiert, alle unsere Onlineshops modernisiert und für unsere Kunden attraktiver gemacht. Außerdem bieten wir mehr Sortimentsauswahl zu teilweise deutlich abgesenkten Preisen und einen besseren Service. Das hohe Wachstum freut uns, weil es unsere Strategie bestätigt“, erklärt Gutschi. In den nächsten Jahren soll die Auswahl auf drei bis fünf Millionen Artikel anwachsen, die Auswahl noch breiter werden. „Wir sind mehr als fit für die digitale Zukunft“, betont Gutschi.
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