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Apple Watch: Nette Spielerei oder zukunftsweisend?

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Screenshot: www.apple.com
Screenshot: www.apple.com

Am 9. März 2015 hat Apple beim „Spring Forward“ in San Francisco die Apple Watch vorgestellt, die mitunter das Bezahlen mit Apple Pay möglich macht. Mit dem Launch können zum ersten Mal auch Nutzer des iPhone 5, 5C und 5S das Bezahlsystem in Anspruch nehmen. etailment.at hat die wichtigsten Pressestimmen für Sie zusammengefasst.

Beim „Spring Forward“ in San Francisco hat Apple am 9. März 2015 seine Apple Watch vorgestellt. Mit dem Launch werden zum ersten Mal auch iPhone 5, 5C und 5S Nutzer das Bezahlsystem Apple Pay nutzen können. Damit Apple Pay auf der Apple Watch funktioniert, muss der Verbraucher ein iPhone besitzen. Für eine Transaktion im Geschäft muss der Kunde sein iPhone jedoch nicht dabei haben. Für eine erhöhte Sicherheit muss der Inhabers der Apple Watch das Passwort jedes Mal eingeben, wenn die Uhr wieder auf den Arm gebunden wird.



Smartwatches brauchen weitere Akzeptanz



Obwohl Apple damit die Reichweite seines Bezahlsystems verbessert, heißt das noch lange nicht, dass Bezahlen mit der Apple Watch zum Alltagsphänomen wird. Dan Wagner, E-Commerce Veteran und Gründer und CEO von Powa Technologies, erklärt warum: „Die Markteinführung der Apple Watch ist die erste große Verbindung von Wearables und Mobile Payment und demonstriert Apples Vertrauen in die Bereitschaft der Konsumenten mobil zu bezahlen. Wearable Technologie und Mobile Payment haben starke Synergien. Studien belegen das und haben herausgefunden, dass jeder vierte von zehn Konsumenten Wearables nutzen würde, um im Laden zu bezahlen. Doch nur 12,2 Prozent der Smartphone Nutzer sehen Mobile Payment als Hauptgrund, um in ein Wearable zu investieren. Und es ist auch klar, dass Smartwatches erst weitere Akzeptanz bei den Konsumenten finden und mehr Konsumenten den Zugang zu ihnen haben müssen, bevor Wearables entscheidende Auswirkungen auf den Einzelhandel und Markenstrategien haben werden.“



Vorteile gegenüber Mitbewerbern



Daniel Cooper von endgadget.com sieht Apple bei mobilen Bezahlmöglichkeiten wie Apple Pay im Vorteil gegenüber Konkurrenzprodukten: „Im Mobile Payment Sektor hat Apple offensichtlich einen Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern, da Apple eine Menge Unterstützung von Banken, der Unterhaltungsindustrie und sogar der Regierung bekommt.“



Gesamtkonzept fehlt



Nilay Patel schreibt für das Online-Nachrichtenportal „The Verge“ nach der Präsentation der Apple Watch: „Die Apple Watch ist netter als ich es erwartet hätte und ich bin mir sicher, dass das verwirrende Interface nach einiger Zeit immer vertrauter wird.“ Jedoch bleibt Patel kritisch: „Aber ich weiß noch immer nicht, wieso Menschen die Apple Watch die ganze Zeit tragen sollten. Apples große Herausforderung beim Event war es, den Nutzen für die Verwendung der Apple Watch zu zeigen. Diese fühlt sich aber eher als eine furchtbar große Ansammlung von interessanten Ideen ohne vereinendes Gesamtkonzept an.“ „Die Vorführung des Bezahldienstes Apple Pay war nicht neu. Per Doppeltipp auf die Taste unter der digitalen Krone aktivieren Sie Apple Pay. Dann müssen Sie die Uhr nur noch an ein Lesegerät halten. Neu waren dagegen die Preise: Je nach Modell und Armband zahlen Sie zwischen 399 Euro (Apple Watch Sport) und exorbitanten 11.000 Euro (Apple Watch Edition)“, schreibt Marco Engelien von Computerbild.de.



Sicherheitsvorkehrungen je nach Betrag



Kevin Fitchard von gigaom.com zeigt sich wiederum von der Vorführung der kontaktlosen Zahlungsmöglichkeiten der Apple Watch beim „Spring Forward“-Event beeindruckt. Apple Pay muss nicht jedes Mal manuell aktiviert werden, sondern wird angezeigt, sobald sich die Hand einem NFC-Terminal nähert. Für Fitchard könnte die Apple Watch dann optimal für den Zahlungsverkehr geeignet sein, wenn sich die Anzahl der Sicherheitsschranken je nach dem zu bezahlenden Preis richtet. Bei kleinen Summen könnte somit ein Wink mit dem Armgelenk reichen, bei größeren Beträgen Vorkehrungen wie etwa PIN-Codes.



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