Arbeiterkammer Wien: Schwankung beim Preisniv...
 
Arbeiterkammer Wien

Schwankung beim Preisniveau

Pete Linforth/pixabay.com

Seit dem Beginn der Coronakrise haben die preisgünstigsten Optionen in den Onlineshops oft mehr gekostet, wie der Preismonitor der AK Wien zeigt.

In den digitalen Shops von Billa, Interspar, Bipa, dm und Müller wurden seit Mitte März alle ein bis zwei Wochen die Preise der günstigsten Artikel in mehreren Kategorien aufgezeichnet. Im Fokus standen dabei Lebens- und Reinigungsmittel sowie Drogerieartikel, aufgeteilt in 40 Produkte im Preiseinstiegs-Segment und 149 Markenprodukte.

Bei den günstigen Drogeriewaren konnte dm das Preisniveau halten, während Bipa und Müller über 90 Prozent teurer wurden. So stark war der Anstieg bei den preiswerten Lebens- und Reinigungsmitteln nicht, bei Billa belief sich der Preisanstieg auf vier Prozent, Interspar wurde sogar ein Prozent billiger. Grund für dieses Plus war zumeist, dass die Produkte im Preiseinstiegs-Segment ausverkauft waren und die günstigste erhältliche Variante entsprechend teurer war.

Bei den Markenprodukten kam es zu geringen Schwankungen: Bei den Lebens- und Reinigungsmitteln wurde das Online-Angebot von Billa um 2 Prozent teurer, Interspar wurde erneut um 1 Prozent günstiger. Ähnlich sieht es bei den Marken-Drogeriewaren aus, wo Bipa sogar 3 Prozent billiger wurde und Müller sowie dm um 1 Prozent weniger kosteten. Die Supermärkte konnten hier jedoch nicht mithalten, Billa wurde um 1 Prozent teurer, Interspar um 2 Prozent.
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