Asambeauty: Hohe Investition in Produktionsmo...
 
Asambeauty

Hohe Investition in Produktionsmodernisierung

Asambeauty
Das Asam Firmengebäude in Beilngries
Das Asam Firmengebäude in Beilngries

Asambeauty baut seine Produktionskapazitäten weiter aus und investiert mehrere Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Anlagen in Beilngries (Bayern).

Der bayrische Kosmetikhersteller Asambeauty konnte in den vergangenen Jahren beträchtliches Wachstum erzielen. 2021 steigerte man die Retail-Umsätze und rund 50 Prozent. Das liegt unter anderem daran, dass das vor rund 60 Jahren gegründete Familienunternehmen heute distributionsseitig viel breiter aufgestellt ist und mit immer mehr Produkten im stationären Handel Einzug hält - auch bei uns in Österreich sind die einstigen Teleshoppingmarken von Asambeauty mittlerweile im DFH gelistet.


Nun kündigt Asambeauty den weiteren Ausbau seiner Produktionskapazitäten mit Fokus auf die Digitalisierung an. Mehrere Millionen Euro sollen in die Erweiterung und Modernisierung der Anlagen in Beilngries (Bayern) fließen. Im Zuge der Umbaumaßnahmen werden Produktionsflächen in Beilngries um rund ein Drittel vergrößert. Das ganze geht einher mit einer technologischen Weiterentwicklung sowie dem Ausbau der Maschineninfrastruktur. Die Neuerungen betreffen fast das ganze Portfolio. Technischen Vorsprung sieht man dabei als erfolgsentscheidend an, heißt es aus dem Unternehmen. Nach dem Umbau werden demnach voll automatisierte Abfülllinie für Shampoos und neue hochmoderne Rührkessel den Betrieb aufnehmen. Ziel sei es, im Sinne einer schlankeren Produktion, die Effizienz und Kapazitäten weiter zu steigern, erklärt Frank Richter, Geschäftsführer das Asam Betriebs-GmbH: "Wir werden innerhalb des nächsten Jahres eine Verbesserung um rund 20 Prozent erreichen."

Neue Prüfmethode zur Qualitätssicherung

Aktuell erfolgt bereits der Bezug der neuen Flächen, dabei wird auch einer optimierten Qualitätssicherung Rechnung getragen: Durch einen modularen Laboranbau entstehen dafür neue Räumlichkeiten. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Zertifizierungen (IFS und GMP) wird das Qualitätsmanagement-System durch weitere Zertifizierungen stetig ausgebaut. Als eines der nach eigenen Angaben ersten Unternehmen der Branche verwendet Asambeauty im Zuge der Modernisierung eine neue mikrobiologische Prüfungsmethode zur optischen Qualitätssicherung: Diese Innovation stammt aus der Lebensmittelindustrie und soll höhere Qualitätsstandards und schnellere Ergebnisse gewährleisten. Hochsensible, optische Sensoren vereinfachen die Testungen und die schnelleren Ergebnisse ermöglichen damit eine rasche Produktfreigabe. "Davor hat dieser Prozess nicht zwei, sondern sechs Tage gedauert. Das System ist effizienter und gewährleistet durch die sehr hohen Standards der Lebensmittelindustrie höchste Qualität. Hier sind wir absoluter Vorreiter in der Kosmetikbranche", so Richter. Der Geschäftsführer fügt außerdem hinzu: "Mit der geplanten Automatisierung und Digitalisierung geht für uns keineswegs ein Abbau von Stellen einher. Bei allen Effizienzsteigerungen benötigen wir weiterhin qualifiziertes Personal. Unsere Arbeitsplätze sind nicht nur sicher, sondern wir werden die Stellen auch kontinuierlich ausbauen." An den bayrischen Standorten Beilngries und Steinach sowie in Ilbesheim (Rheinland-Pfalz) beschäftigt der Hersteller derzeit rund 250 Mitarbeiter.

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