Handelsverband: Aufschub bei 2FA
 
Handelsverband

Aufschub bei 2FA

cash.at/Ross
Es gibt Aufschub für die Umsetzung der 2-Faktor-Authentifizierung bei Online-Zahlungen © cash.at/Ross
Es gibt Aufschub für die Umsetzung der 2-Faktor-Authentifizierung bei Online-Zahlungen © cash.at/Ross

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) gewährt Unternehmen eine Nachfrist für die Umsetzung der 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Online-Zahlungen.

Bis spätestens 14. September 2019 sollten eigentlich alle Onlineshops diese 2FA implementieren müssen, die EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) gibt das vor. Für viele Handelsunternehmen war diese Deadline zu kurzfristig. Der Stichtag gilt nun nicht mehr, gibt der Handelsverband bekannt. Die Europäische Bankenaufsicht räumt nämlich den nationalen Finanzmarktaufsichtsbehörden die Möglichkeit ein, einen temporären Aufschub zu gewähren, und die FMA ist dem gefolgt. Die 2-Faktor-Authentifizierung besagt, dass sich Kunden bei Bezahlung über das Internet zumindest doppelt identifizieren müssen – etwa mittels Passwort und SMS-TAN. Dies soll künftig für mehr Sicherheit im Zahlungsverkehr sorgen. Eine neue Frist wurde noch nicht bekannt gegeben, man kann aber davon ausgehen, dass das in den kommenden Wochen passieren wird.
stats