Key2Pay: Bezahlen am Schlüsselbund
 
Key2Pay

Bezahlen am Schlüsselbund

LAKS/Laura Schneeball
Gunther Egerer, Commercial Director von Funanga, Lucas Scheybal, CEO LAKS & Key2Pay, Christian Schicker, Head of Commerce Development von Mastercard Austria und Jens Bader, Co-Founder MuchBetter. © LAKS/Laura Schneeball
Gunther Egerer, Commercial Director von Funanga, Lucas Scheybal, CEO LAKS & Key2Pay, Christian Schicker, Head of Commerce Development von Mastercard Austria und Jens Bader, Co-Founder MuchBetter. © LAKS/Laura Schneeball

Mit Key2Pay bietet eine Reihe von Zahlungsdienstleistern ein neues Device für die Kontaktlos-Bezahlung an, das besonders handlich und kundenfreundlich ist.

Eine kleine Bezahllösung, die man immer dabei hat: Mit dem Österreich-Launch von Key2Pay haben LAKS, ENI, Mastercard, MuchBetter und CashtoCode bei der ENI ServiceStation in der Wiener Korttenbachstraße einen Schlüsselanhänger mit Prepaid Mastercard präsentiert. Nicht größer als ein USB-Stick ist das Device, hinter dem das Unternehmen LAKS steht. CEO Lucas Scheybal hat bereits vor mehr als zehn Jahren begonnen, Kontaktlos-Bezahlfunktionen in Uhren zu integrieren. Der neue Schlüsselanhänger funktioniert ähnlich der Kontaktlos-Funktion am Automaten: einfach hinhalten und den Betrag abbuchen lassen. Für Christian Schicker, Head of Commerce Development bei Mastercard Austria, „ist LAKS so etwas wie ein Vorreiter. Das Unternehmen hat es geschafft, den Bezahlvorgang aufzulockern und neue Use Cases zu schaffen.“ Gerade jetzt sieht Schicker den richtigen Zeitpunkt gekommen, denn: kontaktloses Bezahlen ist „in der Mitte der Bevölkerung angekommen“.

Wie lädt man nun einen bestimmten Betrag auf den Schlüsselanhänger? Hier arbeitet LAKS mit dem britischen Zahlungstechnologieanbieter MuchBetter zusammen – dieser ist in 160 Ländern aktiv, wobei der Schwerpunkt auf Europa liegt. Dafür stellt das Unternehmen eine App zur Verfügung, über die Bezahlvorgänge eingesehen und verwaltet werden können. „Wir wollen dem Kunden Bezahlmöglichkeiten auf der Mobile App bieten, ohne dass dieser zu einer Bank gehen muss“, wie es Co-Founder Jens Bader ausdrückt. Wird der Anhänger etwa verloren, kann dieser über die App gesperrt werden. Neben dem Aufladen des Anhängers mit unterschiedlichen Bezahlmöglichkeiten wie etwa Kreditkarte sind auch gegenseitige Geldüberweisungen über die App möglich. Kunden können zudem Geldbeträge bar auf die App laden. Das Berliner Startup Funanga liefert hier mit „CashtoCode“ die passende Ladetechnologie. Gunter Egerer, Commercial Director von Funanga: „CashtoCode kann bereits an 6.000 ENI-Stellen in Österreich angewandt werden.“ Der Mindestbetrag ist zehn Euro, der am Schalter in der Tankstelle in bar eingezahlt wird. In der mobilen Wallet muss dann nur mehr unter dem Register „Einzahlen“ entsprechend „CashtoCode“ gewählt werden.

Über die App ist es unter anderem möglich, das Taschengeld seiner Kinder zu verwalten, denn per MuchBetter-Anwendung können bis zu zehn Schlüsselanhänger verwaltet werden. Man kann also per App auf jedes einzelne Device unterschiedliche Beträge überweisen und sieht die Transaktionen aufgeschlüsselt in der App.
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