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Bitkom Studie: Erhöhte Nutzung von E-Rechnungen

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Screenshot: www.bitkom.org
Screenshot: www.bitkom.org

Laut Hightech-Verband Bitkom kommt es in der Verwaltung und Wirtschaft in Deutschland zu einer vermehrten Nutzung von E-Rechnungen. In Österreich ist eine Einreichung von Rechnungen beim Bund nur mehr elektronisch möglich.

Wie der Hightech-Verband Bitkom berichtet, steigt die Nutzung von Rechnungen in Wirtschaft und Verwaltung in Deutschland. Als Grund wird das einheitliche Datenformat ZUGFeRD 1.0 genannt, mit dem Rechnungen elektronisch versendet, empfangen und verarbeiten werden können. “Inzwischen haben mehr als 1.500 Softwarehersteller, Unternehmen sowie die öffentliche Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen das frei zugängliche ZUGFeRD-Format 1.0 in seiner finalen Version von der FeRD-Webseite heruntergeladen“, erklärte Stefan Engel-Flechsig, Leiter des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD).



Mit 32 Milliarden Rechnungen pro Jahr beträgt der Anteil elektronischer Rechnungen am gesamten Rechnungsaufkommen in Deutschland noch weniger als zehn Prozent. Jürgen Biffar, Mitglied im Hauptvorstand der Bitkom, sieht eine Chance für KMU, da elektronische Rechnungen Kosteneinsparungen bringen. Für eine positive Entwicklung sieht Biffar ein einheitliches Datenformat von Vorteil, das sowohl in der Wirtschaft wie in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden kann.



Bund nimmt nur mehr E-Rechnungen



Seit dem 1. Jänner 2014 ist eine Einreichung von Rechnungen durch Unternehmen bei einer der 3.300 Stellen des Bundes in Österreich ausschließlich durch elektronische Rechnungen möglich. Diese werden über eine Unternehmensserviceplattform (USP) beim Bund eingebracht. Eine Übermittlung ist über drei verschiedene Arten möglich: Über die eigene Buchhaltungssoftware können Rechnungen in ein Online-Formular eingetippt werden. Ebenso ist das Hochladen von ebInterface-XML-Rechnungen oder sogar die technische Koppelung des eigenen Softwaresystems mittels „Webservice“. Weitere Informationen zur E-Rechnung für österreichische Unternehmen finden Sie unter diesem Link. Ebenso trat am 16. April 2014 ein EU-weiter E-Rechnungsstandard in Kraft.



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