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Coinbase erweitert Bitcoin-Dienst auch nach Österreich

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Bis jetzt konnten nur User mit Coinbase bezahlen, die ein Bankkonto in den USA eingerichtet haben. (Foto: www.coinbase.com)
Bis jetzt konnten nur User mit Coinbase bezahlen, die ein Bankkonto in den USA eingerichtet haben. (Foto: www.coinbase.com)

Laut Onlineausgabe der “New York Times” bietet Coinbase seinen Dienst nun auch in 13 europäischen Ländern, darunter Österreich, an. Eine Expansion in weitere Teile der Welt scheint ebenso möglich.

Wie die Onlineausgabe der “New York Times” berichtet, bietet der Bitcoin-Dienstleister Coinbase sein Service nun auch in 13 europäischen Ländern an, darunter Österreich. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war es nur Usern mit einem Bankkonto in den USA möglich, mit Bitcoins von Coinbase zu bezahlen. Während es Nutzern in den USA derzeit erlaubt ist, mit bis zu 50.000 US-Dollar am Tag Käufe und Verkäufe zu tätigen, wird dieses Limit in Europa zu Beginn bei ungefähr 645 US-Dollar liegen. Dies entspricht umgerechnet 500 Euro. Jener Betrag soll aber so schnell wie möglich erhöht werden, wie Fred Ehrsam, einer der Mitbegründer von Coinbase, betont.



Erhöhte Akzeptanz



Die Erweiterung der Geschäftsaktivitäten von Coinbase kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Akzeptanz und Verbreitung von Bitcoins zu wachsen scheint. Braintree, ein Unternehmen zur Zahlungsabwicklung von Ebay, hat erst diese Woche verkündet, das Kunden bald auch Bitcoins akzeptieren können. Nach Ansicht der Experten müssen aber noch einige Punkte verbessert werden, um die Verbreitung voranzutreiben und Bitcoins als Zahlungsmittel auch der breiteren Bevölkerung zugänglich zu machen. Zum Beispiel sind internationale Geldüberweisungen noch mit hohen Gebühren und langen Verzögerungen verbunden. Laut “New York Times” wird es vor allem wichtig sein, Bitcoin als Zahlungsmittel für mehr Unternehmen und Kunden noch attraktiver zu machen.



Coinbase konnte von Investoren 31 Millionen US-Dollar generieren und hat 1,6 Millionen Kundenkonten, vorwiegend in den USA. Wie Ehrsam betonte, möchte das Unternehmen diese Zahlen auch in Europa innerhalb eines Jahres erreichen. Eine Expansion über Europa hinaus scheint ebenso möglich.



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