Coronavirus: Regierung ruft Online-Marktplatz...
 
Coronavirus

Regierung ruft Online-Marktplatz ins Leben

John Schnobrich/Unsplash

Um KMUs und EPUs im Ostergeschäft zu unterstützen, lanciert die Regierung einen neuen Online-Marktplatz.

"Kaufen Sie nicht auf den internationalen Plattformen, geben Sie den österreichischen Händlern und ihren Plattformen eine Chance oder warten Sie, bis diese ihre Geschäfte wieder öffnen können", appelliert Wirtschaftministerin Margarete Schramböck. Damit auch kleine Händler ihre Produkte ohne viel Aufwand über das Internet anbieten können, wurde eine neue Plattform ins Leben gerufen, die unter der Website www.oesterreich.gv.at/onlinemarktplatz zu finden ist. Der Online-Marktplatz soll auch Kunden einen guten Überblick über lokale Unternehmen und ihr Angebot bieten. 

Unterstützung für interessierte Händler bieten der Onlineshop der Österreichischen Post shöpping.at, willhaben.at von der Styria Media Group, "Frisch zu mir", Onlineshops Austria und Retail, erklärt die Wirtschaftsministerin heute in einer Pressekonferenz. "Die Krise zeigt deutlich, dass die Digitalisierung ein wichtiger Faktor ist, vor allem auch das Thema E-Commerce. Diese Geschäftsmodelle dürfen wir nicht nur den großen internationalen Anbietern überlassen", so Schramböck. 

Georg Pölzl, Vorstandsvorsitzender der Post, erklärt, dass der
 Anteil des österreichischen E-Commerce steigt. Die Post unterstützt die Maßnahmen der Bundesregierung indem unter anderem beim "shöpping-Coronapaket" bis Ende Mai diverse Gebühren für interessierte Anbieter entfallen. Dazu kommen weitere Zusätze wie gratis Marketingaktionen und billigere Zustellung, wodurch sich die Anbieter einige Hundert Euro ersparen würden.

Auch für Wirtshäuser und bäuerliche Betriebe gibt es Unterstützung. So wurde in Kooperation mit der Agararmarketing und eine Plattform lanciert, die die Möglichkeit bietet, Speisen und Lebensmittel zu bestellen oder abzuholen.  

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