Deloitte: Das Weihnachtsbudget beträgt 542 Eu...
 
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Das Weihnachtsbudget beträgt 542 Euro

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Karin Mair © Deloitte
Karin Mair © Deloitte

Das Beratungsunternehmen Deloitte hat in einer europaweiten repräsentativen Umfrage Wunsch- und Einkaufslisten sowie geplante Weihnachts-Budgets abgefragt.

An der Umfrage nahmen rund 9.200 Konsumenten aus zehn Ländern teil und gaben Einblick in ihre Festtagsvorbereitungen. Aus Österreich nahmen 842 Personen an der Studie teil. Das Ergebnis: Die heimischen Befragten schätzen ihre Weihnachtsausgaben für 2018 auf insgesamt 542 Euro. Nur die Briten (646 Euro) und Spanier (599 Euro) geben noch mehr aus. Der Europaschnitt liegt übrigens bei 456, also fast 100 Euro darunter.

„Die Österreicher haben nicht nur ein hohes Weihnachtsbudget, sie sind auch mit dem Shopping früh dran. Die Mehrheit von fast zwei Drittel kauft die Geschenke bereits im November sowie in den ersten Dezembertagen. Last-Minute-Shopping bevorzugt nur ein Zehntel“, erklärt Karin Mair, Partnerin bei Deloitte Österreich, und weist auf einen Vergleich der Geschlechter hin: Frauen sind besser vorbereitet aufs Geschenkekaufen als Männer. Aktionstage wie der Black Friday würden in Österreich noch kaum genutzt. Nur 3 Prozent der Befragten kaufen die Geschenke an diesen Tagen ein, man geht lieber ins Geschäft, 68 Prozent tun das – es geht ihnen vor allem um persönliche Beratung, und dass man die Geschenke gleich mitnehmen kann. 74 % zahlen bar, im Europaschnitt gibt es 58 Prozent Barzahler.

Auch wenn also die Österreicher eher dem traditionellen Verhalten beim Weihnachtseinkauf huldigen, wird die Zahl der Online-Einkäufer stetig größer. Über ein Drittel bestellt bei Online-Stores, sagt Deloitte. Es werde einem der Preisvergleich leichtgemacht, man könne Rezensionen lesen (glaubwürdig müssen sie sein), meist ist die Auswahl sehr groß, es ist bequem, sich etwas liefern zu lassen, und nicht zuletzt ist es der Zeitfaktor, der eine wichtige Rolle spielt. Alles das sind die Beweggründe der Online-Weihnachtseinkäufer. Bezahlt wird übrigens meist mit Kreditkarte, mehr als 50 Prozent tun das.

Der Christmas Survey 2018 © Deloitte
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Der Christmas Survey 2018 © Deloitte
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