Acredia Versicherung: Der Digitalisierungsind...
 
Acredia Versicherung

Der Digitalisierungsindex 2018

Acredia/APA Infografik
© Acredia/APA Infografik
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Der Kreditversicherer Acredia und Euler Hermes haben die Digitalisierungskompetenz von 115 Ländern weltweit untersucht und geben nun ihre Analyse der förderlichen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Digitalisierung bekannt.

Für die Analyse hat man fünf Parameter angelegt: Regulierung, Know-how bzw. Wissen, Vernetzung, Infrastruktur und Größe. Die so genannten „digital agilsten“ Länder sind in dieser Reihenfolge die USA, Deutschland und die Niederlande. Es fällt auf, dass in größerem Rahmen betrachtet Westeuropa führt insgesamt weltweit führt, wenn es darum geht, die besten Rahmenbedingungen für Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung zu schaffen: 16 westeuropäische Nationen landeten unter den besten 30 des EDI-Länderrankings, darunter Österreich auf Platz 13.

Als Gründe für das gute Abschneiden (West-)Europas identifiziert man die einheitlichen Handelsregeln, die gute logistische Infrastruktur und ein ausgeprägtes Grundlagenwissen – es „scheinen sich die Rahmenbedingungen der Europäischen Union dabei vorteilhaft auszuwirken“, so Acredia in einer Aussendung.

Mahnung zur Wachsamkeit

Allerdings spricht man auch eine Warnung aus, hier mit den Worten von Acredia-Vorstand Ludwig Mertes: „Auch wenn derzeit vieles auf Stabilität hinweist, müssen Unternehmerinnen und Unternehmer wach und aufmerksam bleiben. Das betrifft nicht nur das Auslandsgeschäft. Jede Konzerninsolvenz kann ein weiteres Unternehmen in der Wertschöpfungskette sehr schnell selbst betreffen. Außerdem nimmt die Zahl der Großinsolvenzen rapide zu und die Folgen der digitalen Disruption, vor allem im Dienstleistungssektor und im Einzelhandel, können schnell auf alle Branchen überspringen.“ Abschließend hält man fest, dass zu den nie auszuschließenden geopolitischen Risiken der bevorstehende Brexit zählt.

Hier ist der Link zu vollständigen Bericht.
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